"Lächelpolizei" leistete ganze Arbeit

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Bad Reichenhall - Die "Lächelpolizei" leistete am Ruperti-Sonntag ganze Arbeit und annimierte die Passanten zu einem freundlichen Gesicht - was sehr gut ankam.

„Bitte recht freundlich“ hieß es am Ruperti-Sonntag in der Kurstadt, vor allem zwischen dem Modehaus Dollinger und der Ecke Ludwigstraße/Schachtstraße - der offiziellen Lächelzone. Die Nachwuchsmusikanten der Reichenhaller Musikschule eröffneten den abwechslungsreichen Tag mit Werken für Streicher.

Fotos vom „Tag des Lächelns“ in Bad Reichenhall:

"Tag des Lächelns" in Bad Reichenhall

Armin Stelzner moderierte, Axel Burkart stellte die Motivation und Ziele der Kindergewerkschaft Children's Voice aus Anger vor: "Der Tag des Lächelns ist eine Reichenhaller Erfindung". Kinder sollten Kinder sein dürfen - und gut ins Leben starten können, forderte 1. Vorsitzender Burkart. Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner eröffnete die Veranstaltung mit einer Fan-Fanfare und zeigte sich getreu dem Motto der Veranstaltung lächelnd. Von den kleinen Lächelpolizisten erhielt er ein Geschenk für den Stadtrat. Unterstützt wurde der Rathauschef von der Polizeidirektion Bad Reichenhall.

Mit Polizeikellen - auf der einen Seite rot zum Lächeln auffordernd, auf der anderen grün dafür dankend - patroullierten die Kinder den ganzen Nachmittag und hielten die Lachmuskeln der Passanten auf Vordermann. Ein abwechslungsreiches Programm brachte viel Farbe in den sonst nebelgrauen Sonntag, an dem die meisten Geschäfte ihre Pforten öffneten und zum Bummeln und Einkaufen einluden.

Nette Worte an die Menschen der Stadt

Auf der kleinen Bühne durften große und kleine Besucher via Megaphon "nette Worte an die Menschen der Stadt" richten. Vier junge Damen der Reichenhaller TSV-Fechtschule um Trainer Michael Schäfer präsentierten ihren Sport. Tanzaufführungen der Ballettschule rundeten die Attraktionen ab.

Im Parkkino zeigten Josef Loibl und Max Berger den Streifen "Part Time Kings" - die Zukunft durch die Augen der Kinder: Gewinner des Audience Awards 2012. Regisseurin Elke von Linde kam persönlich in die Kurstadt und beantwortete die Fragen der Lichtspielhaus-Besucher. Armin Wenger wies interessierte Kinder und Jugendliche innerhalb eines Trommel-Workshops in sein Können ein. Spezieller Trommelwirbel untermalte zum Abschluss die Verkündung der gesammelten Kinder- und Elternwünsche. Diese werden nun dem Landratsamt sowie dem Kultusministerium vorgelegt.

Gastredner Manfred Mundel, Grundschuldirektor in Waging am See, warnte eindringich davor, den Schülern in den ersten Lernjahren zu viel Stress auszusetzen.

Kunsthandwerk am Florianiplatz

Tee für alle Kinder gab‘s im Weltladen, auch andere Geschäfte hielten zahlreiche Überraschungen parat. Der Markt am Rathausplatz fand regen Zuspruch: Es gab Kulinarisches, Hüte, Käse, Schnitzereien, einen Glühbirnen-Restposten-Stand und vieles mehr. Am Florianiplatz stand alles im Zeichen der Kürbisse. Die Händler und Standlbetreiber präsentierten allerlei Handwerkskunst, unter anderem jene der Berchtesgadener Spanschachteln.

In der gesamten Innenstadt traten während des ganzen Nachmittags zahlreiche Musikanten auf. Sechs junge Damen aus Trostberg verteilten Busserl und sammelten für den guten Zweck.

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