Petition gegen Abfallanlage

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Durch eine Änderung des Bauantrags wurde der Plan letztlich doch durch das Landratsamt genehmigt.

Bad Reichenhall - Der Verein "Lebenswertes Bad Reichenhall" macht sich weiterhin stark gegen die Abfallanlage im Kurbezirk. Die Betriebsgenehmigung ist inzwischen bereits erteilt.

Am Samstag 12. Mai 2012 gibt es erneut die Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger, sich hinsichtlich der Abfallanlage im Kurbezirk Bad Reichenhall-Türk zu informieren und sich an der Sammelpetition des Vereins zu beteiligen. Unterschriftsberechtigt sind alle Bürger-/innen mit Wohnsitz in Bayern. Von 9.30 bis 12.30 Uhr werden an einem Infostand in der Bad Reichenhaller Fußgängerzone (Ludwigstraße) Unterschriftenlisten ausliegen.

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Entscheidender Ausgangspunkt der gegenwärtigen unseligen Entwicklung war die Empfehlung des Stadtbauamtes an das Unternehmen, sich in Türk anzusiedeln, im Jahr 2010. Entgegen aller Marketingprinzipien und touristischen Bekenntnisse hat man mit dieser Maßnahme die Tür für eine überregionale Drehscheibe der Abfallwirtschaft im Kurbezirk geöffnet. Die möglichen schwerwiegenden Konsequenzen, Belastungen und Wertverluste für einen Stadtteil, ja auch für die gesamte Kurstadt, hat die Stadtverwaltung dabei billigend in Kauf genommen. „Sieht so die allseits propagierte Bürgernähe aus?“, fragen sich Bürger und Gäste.

Nachdem das Landratsamt mittlerweile eine Betriebsgenehmigung für die Anlage erteilt hat, kommt es nun umso mehr auf eine breite Unterstützung der Sammelpetition an, um diese gravierende Fehlentscheidung für den heilklimatischen Kurort und das Staatsbad Bad Reichenhall nach Möglichkeit doch noch einzudämmen.

Die Petition wird nach Mitteilung des Landtags im Umweltausschuß behandelt werden. Der Anhörungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben, um möglichst zahlreich im Maximilianeum in München vertreten zu sein.

Pressemitteilung Verein "Lebenswertes Bad Reichenhall"

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