Übergabe des Kommandos bei den Gebirgsjägern

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Kommandoübergabe in Bad Reichenhall mit (von links) dem neuen Stellvertretenden Kommandeur, Oberstleutnant im Generalstab Stefan Leonhard, Gebirgsjägerbrigade-Kommenadeur Oberst Michael Matz und dem scheidenden Stellvertretenden Kommandeur Oberst Peter Utsch.

Bad Reichenhall - Im Rahmen eines feierlichen Appells in der General-Konrad-Kaserne fand heute Mittag eine Kommandoübergabe statt.

Oberst Michael Matz, der neue Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, übergab das Kommando des Stellvertretenden Kommandeurs von Oberst Peter Utsch an Oberstleutnant im Generalstab Stefan Leonhard. Utsch verlässt Bad Reichenhall und die Gebirgsjägerbrigade 23 nach fast fünf Jahren als Stellvertretender Brigadekommandeur und Standortältester in RichtungInfanterieschule Hammelburg. Dort tritt er das Amt des Leiters der Lehre und Ausbildung an. Utsch war bereits mehrfach in Franken stationiert.

In der Kurstadt stand er dem Einsatz-und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230 sowie der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 vor.

Wechsel beim Kommando der Gebirgsjäger

Nach Eröffnungsmusik des Luftwaffenmusikkorps 1 Neubiberg-München wurden zwei Beförderungen, eine Verabschiedung sowie die Verleihung des Silbernen Ehrenkreuzes der Bundeswehr an den 3. Bürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Sebastian Renoth, vollzogen. Der engagierte Stadtrat war 33 Jahre lang Leiter des Heimbetriebes und somit für die kulinarische Betreuung der Mannschaften zuständig, seit dem Jahr 2000 in Alleinregie. Der Standortälteste Peter Utsch lobte die „unverzichtbare Arbeit“ Renoths als Pächter der Bundeswehrkantine und bescheinigte ihm eine „stets hervorragende Versorgung der Truppenteile“.

Oberst Peter Utsch richtete sich schließlich an die angetretenen Soldaten: „Ohne Sie und Ihre Leistungen würde der Stab und die Stabskompanie nicht funktionieren. Machen Sie genau so weiter“. Der 55-Jährige und in Siegen geborene lobte das Engagement und den Mut seiner Truppe. Er forderte sie auf, nach wie vor „beharrlich und gelassen zu bleiben“, wenn es darum ginge, die künftigen Aufgaben zu bewältigen. Er dankte seinen Weggefährten und wünschte ihnen für die Zukunft Gesundheit, Kraft und alles Gute.

Oberst Michael Matz erschloss die Vita seines Stellvertretenden Kommandeurs und bilanzierte dessen unermüdliche Erfolgsarbeit mit den Verbänden. Besondere Anerkennung brachte der Kommandeur den Auslandseinsätzen entgegen: „Oberst Peter Utsch ist in jeder Hinsicht ein Vorbild“. Für seine Verdienste erhielt er von Michael Matz die Ehrennadel der Brigade.

Oberst Peter Utsch ist seit 1975 bei der Bundeswehr (Eintritt in Bad Reichenhall), seit April 2004 Oberst und Träger der Einsatzmedaille der Bundeswehr in Bronze (ISAF). Er hat zwei Auslandseinsätze hinter sich.

Mit Oberstleutnant i. G. Stefan Leonhard folgt Utsch ein gebürtiger Berchtesgadener, der bereits dem Gebirgsjägerbataillon 232 in der Strub als Kommandeur vorstand. Doch der 51-Jährige kam bereits viel rum: Auslandseinsätzen in Somalia, Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und mehrfach in Afghanistan stehen Inlandsverwendungen in Mittenwald, Bonn, Neubrandenburg, Heidelberg,Ottobrunn und Hamburg gegenüber.

Stefan Leonhard trat 1981 in die Bundeswehr ein, ist Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber sowie diverser Einsatzmedaillen. Oberstleutnant ist er seit über 14 Jahren.

Im Anschluss an den Übergabeappell in der Kaserne fand im Offizierskasino an der Karlsteiner Weitwiese ein kurzweiliger Empfang statt. Bei gutem Essen und Trinken wurde der neue Mann in den Reihen seiner künftigen Truppe begrüßt und der „alte“ mit seiner Gattin Richtung Hammelburg verabschiedet.

bit

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