"Rechte Gedenkpolitik" in Bad Reichenhall

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Bad Reichenhall - "Die rechte Gedenkpolitik in Bad Reichenhall stinkt seit Jahrzehnten zum Himmel". Diese provokante Aussage kommt vom Rabatz-Bündnis - und bezieht sich auf den Kasernennamen.

Erst in der vergangenen Woche sprach sich die Initiative gegen falsche Glorie für eine Umbenennung aus. Dem schließt sich heute das Rabatz-Bündnis an. Grund: Der Namensgeber der Kaserne, General Rudolf Konrad, galt als Antisemit und glühender Hitler-Verehrer. In diesem Zusammenhang kritisiert Rabatz aber auch den "Kameradenkreis der Gebirgstruppe".

Demnach veranstaltet die Gruppe noch immer jährlich eine sogenannte Kreta-Gedenkfeier. Dabei wird der im "Kampf um Kreta" "gefallenen" Reichenhaller Gebirgsjäger und dem Bombenangriff auf Reichenhall gedacht. Täter würden hier zu Opfern und Helden verklärt, so Rabatz-Sprecherin Anna Jade. Sie sagte weiter, Bad Reichenhall müsse endlich entnazifiziert werden.

Quelle: Bayernwelle SüdOst  

Rubriklistenbild: © pa

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