Neuer Vorstand ist der Alte

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Die Mitglieder der FWG Piding bei der Aussprache.

Piding - Bei der jährlichen Hauptversammlung der FWG Piding standen in diesem Jahr wieder die Neuwahlen der Vorstandschaft an.

Dazu begrüßte der Vorsitzende Josef Dendl die Anwesenden im Gasthaus Johannishögl und gab zunächst einen kurzen Bericht zum vergangenen Vereinsjahr ab.

Die Vorstandschaft absolvierte mehrere Vorstandssitzungen und traf sich zur Verabschiedung des Gemeinderates Dieter Schönwälder aufgrund seines Wegzugs nach Bayerisch Gmain und der damit verbundenen Benennung von Manfred Beranek.

Dendl erinnerte auch an die Exkursion der FWG-Mitglieder in die energie-autarke Gemeinde Kötschach-Mauthen, bei der die Teilnehmer viel Know-How und wichtige Anregungen zum Thema Energieversorgung mitbrachten.

Als sehr gewinnbringend lobte er die gut besuchte Klausurtagung im Herbst, bei der eine Reihe wichtiger Themen wie Ortsentwicklung und Energieversorgung debattiert wurden. Zudem wurden die Pidinger Bürger mit einem Infoblatt zur aktuellen Gemeindepolitik aus Sicht der Freien Wählergemeinschaft informiert.

Es folgte ein Ausblick auf das kommende Jahr, in dem Dendl besonders für die bisher sehr erfolgreiche jährliche Klausurtagung wieder um zahlreiche Teilnahme bat. Nach dem Kassenbericht durch den Kassier Walter Pfannerstill und der Entlastung der Vorstandsschaft kam man nun zu den anstehenden Neuwahlen.

Da die derzeitigen Vorstandsmitglieder geschlossen bereit waren, ihr Engagement im Verein fortzusetzen, konnten im Rahmen einer offenen Abstimmung alle in ihren Ämtern bestätigt werden. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender Josef Dendl, 2. Vorsitzender Georg Dufter, Kassier Walter Pfannerstill, Pressereferentin Sandra Fraaz und Schriftführer Wolfgang Koch.

Im Namen aller Mitglieder der Vorstandschaft dankte Dendl den Anwesenden für das ausgesprochene Vertrauen und warb gleichzeitig um aktive Mitarbeit und Unterstützung. Anschließend gab es wieder Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsbildung. Der 2. Bürgermeister Walter Pfannerstill gab hierzu eine kurze Zusammenfassung der Gemeinderatsarbeit ab.

Die FWG-Mitglieder waren sich erneut darin einig, dass besonders bei den wichigen Themen Ortsentwicklung, Hochwasserschutz Urwies und Energiekonzept für die Gemeinde nach wie vor dringender Handlungsbedarf bestehe. Es sei jedoch der Eindruck entstanden, dass die Gemeinde hier auf der Stelle trete, Fortschritte seien nicht erkennbar. Die Gemeinderäte wurden deshalb gebeten, hier weiterhin auf zügige, aber auch belastbare Lösungen zu drängen.

Weiter wurde kritisiert, dass nach Meinung der FWG viele öffentlich interessante Themen in nicht-öffentlichen Sitzungen behandelt würden. So wurde beispielsweise die Förderung der Bergwacht im Gemeinderat Bayerisch Gmain in öffentlicher Sitzung behandelt, in Piding jedoch nicht, was aufgrund der möglichen öffentlichen Diskussion durchaus zu einer anderen Entscheidung hätte führen können. Nach Ansicht des 1. Vorsitzenden nehme man damit den Pidinger Bürgern die Möglichkeit, aktiv an der Meinungsbildung teil zu nehmen. Die damit verbundene mangelnde Transparenz erwecke Argwohn, sei auch äußerst undemokratisch und entspreche nicht dem modernen Stil eines „bürgerfreundlichen Rathauses“. Auch hier wurden die FWG-Gemeinderäte gebeten, sich verstärkt für eine Behandlung geeigneter und wichtiger Anliegen in öffentlicher Sitzung einzusetzen.

Verkehrsreferent Geigl führte in seinem Beitrag zum Masterplan Salzburg aus, dass die FWG wesentliche Beiträge zur Stellungnahme der Gemeinde beigetragen habe. So sei in der Stellungnahme aufgenommen worden, dass eine mautfreie Nutzung der Autobahnen im Bereich der Stadt Salzburg gefordert werde, um damit eine Entlastung von potenziellen Mautflüchtigen auf den B 20 und 21 zu erreichen. Auch wurde aufgenommen, dass Piding aufgrund der Gewässervielfalt als Schwerpunkt für Natur und Tourismus verzeichnet werden sollte und zudem mit der vorgesehenen Bezeichnung „Schutz des Grüngürtels“ aufgewertet wird.

Mit einem positiven Resümee des Abends entließ Dendl die FWG-Mitglieder wieder ins kommunale Tagesgeschehen.

Pressemitteilung FWG Piding

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