Förderung für die Gesundheits-Region-Plus

Huml: "Akteure vor Ort besser vernetzen"

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Bescheidübergabe in Nürnberg. Gesundheitsministerin Melanie Huml (links) übergibt den Förderbescheid für den Landkreis Berchtesgadener Land an Geschäftsstellenleiterin Lena Gruber und Stellvertretenden Landrat Helmut Fürle.

Landkreis/Nürnberg - Der Landkreis erhielt jetzt von Gesundheitsministerin Melanie Huml einen Förderbescheid für seine "Gesundheitsregion-plus". Wie viel Geld in die Region fließt.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml freut sich über das große Interesse am Förderprogramm "Gesundheitsregionplus". Weitere sechs der aktuell 24 ausgewählten Regionen erhielten im "Haus der Gesundheit" in Nürnberg die Förderbescheide für ihre Regionen, darunter auch der Landkreis Berchtesgadener Land.

"Akteure vor Ort besser vernetzen"

Bis Ende des Jahres 2019 wird der Landkreis mit rund 228.000 Euro unterstützt. Für den Landkreis Berchtesgadener Land nahmen stellvertretender Landrat Helmut Fürle und die neue Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Berchtesgadener Land, Lena Gruber, den Förderbescheid entgegen.

Staatsministerin Huml erläuterte bei der Übergabe: "Ziel unseres Förderprogramms ist es, die Akteure vor Ort in Gesundheitsfragen besser zu vernetzen."

Im Landkreis übernimmt ein von Landrat Georg Grabner geleitetes Gesundheitsforum die Planung und Steuerung der Gesundheitsregionplus Berchtesgadener Land. Als zentrale Anlaufstelle fungiert die am Landratsamt eingerichtete Geschäftsstelle, die für die Organisation und Koordination innerhalb sowie zwischen den Gesundheitsregionenplus in Bayern zuständig ist. Arbeitsgruppen sollen sich vor Ort mit den drängenden Fragen zu Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung befassen.

Passgenaue Lösungen für Gesundheitsversorgung

Die Ministerin unterstrich: "Die Menschen vor Ort kennen die lokalen Strukturen und Herausforderungen am besten. So können die Kommunen mit ihren Akteuren des Gesundheitswesens passgenaue Lösungen für die Gesundheitsversorgung und Prävention entwickeln und umsetzen." Neben einer hochwertigen wohnortnahen medizinischen Versorgung möchte die Ministerin die Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker in den Alltag der Menschen integrieren. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Stärken der einzelnen Regionen weiterzuentwickeln.

Landrat Georg Grabner freut sich, dass der Landkreis nun auf seine bestehenden hervorragenden Angebote und Strukturen, wofür er bereits mit dem Qualitätssiegel "Gesundheitsregion" des Freistaates ausgezeichnet wurde, unter Mitarbeit der Gesundheitsakteure im Landkreis weiter aufbauen kann.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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