Übung der Gebirgsjägerbrigade 23

"Alpendistel"-Marsch abgeschlossen

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Trotz Schwerstarbeit belohnt der Ausblick immer wieder

Landkreis - Zwei Wochen lang absolvierten die Gebirgsjäger ihre jährlich Leistungsüberprüfung. Dabei stand nicht nur klettern und abseilen auf dem Programm, sondern auch Erste-Hilfe-Übungen.

In zwei Tagen über 2500 Höhenmeter, knapp 35 Kilometer Strecke und bis zu 20 Kilogramm Gepäck. Das sind nur ein paar Daten der Leistungsüberprüfung, die die Soldaten jedes Bataillons der Gebirgsjägerbrigade 23, vom Gefreiten bis hin zum General, in den letzten zwei Wochen absolvierten.

Letztes Jahr noch bekannt unter dem Namen "Jager Rallye" heißt sie dieses Jahr "Alpendistel".

Vom Hochstaufen bis zum Hochschlegel

Übung: Mit dem verletzten Kameraden auf derUniversaltrage 2000 Richtung Biwakplatz Kirchholz

Start war die Hochstaufen-Kaserne. Am ersten Tag bezwangen die Soldaten, teilweise über Klettersteige, den Hausberg Hochstaufen (1771m) und marschierten anschließend weiter bis zum Standortübungsplatz Kirchholz.

Auf der zurückgelegten Strecke wurde nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit überprüft, sondern auch Fähigkeiten, die ohnehin jeder können muss, wie beispielsweise Erste-Hilfe-Versorgung von Verwundeten und deren Transport unter erschwerten Bedingungen mit Hilfe der Universaltrage.

Für die Nacht war im Kirchholz ein Biwak Platz errichtet, wo die Frauen und Männer dann die Nacht verbrachten.

Für den zweiten Tag hieß das Zwischenziel dann Hochschlegel (1668m). Die Route führte durch Bayerisch Gmain und nach dem Überschreiten des Berges über den Klettergarten Karlstein.

Die letzte Herausforderung, der sich die Soldaten dabei stellen mussten, war eine Abseilstation. Spätestens hier merkten viele der Teilnehmer, was sie in den letzten 36 Stunden bereits geleistet hatten.

"Zwei wunderschöne Wochen"

Kurz vor dem Einmarsch in die Kaserne machte sich aber bei den meisten ein Lächeln im Gesicht bemerkbar – einige erfreute der Gedanke, endlich duschen gehen zu können.

Die Soldaten empfanden diese Herausforderung als eine gute Abwechslung zum Alltag, wenn gleich es körperlich für den einen oder anderen eine Herausforderung war.

Oberstabsgefreiter Kessler, der sonst viel im Innendienst tätig ist, freut sich ebenfalls über jede Chance seinen Körper herauszufordern: "Am meisten hat mir Spaß gemacht einmal einen richtigen Klettersteig zu gehen."

Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade General Sollfrank ist zufrieden mit seinen Soldaten: "Dies waren für uns zwei wunderschöne Wochen. Die Strecke ist nicht übermäßig anspruchsvoll. Sie ist so angelegt gewesen, dass jeder Soldat diesen Marsch, einschließlich der Begehung eines Seilgeländers und einer Abseilstelle, bewältigen konnte. So stellt dieser 2 tägige Marsch die Grundvoraussetzung an körperliche Leistungsfähigkeit im Gebirge dar, um in dieser Brigade dienstleisten zu dürfen."

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23 

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