Kreistag Berchtesgadener Land

Einstimmigkeit in Verkehrsentwicklung

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Bad Reichenhall - Die Kreisräte des Berchtesgadener Landes sind sich einig: in Sachen Verkehr muss der Weg für die Zukunft bereitet werden. Dementsprechende Beschlüsse sind am Freitag gefasst worden.

Als "Konzept, das viele Vorteile für den gesamten Zentralraum Salzburg - Berchtesgadener Land bringen könnte", bezeichnete Landrat Georg Grabner die Planungen für eine RegionalStadtBahn, die Salzburg, Oberösterreich, das Berchtesgadener Land und Traunstein miteinander verbinden soll. Eine Machbarkeitsstudie ist fertig, jetzt sind die einzelnen Gemeinden und Landkreise gefragt, ihre Hausaufgaben zu machen.

Für das Berchtesgadener Land bedeutet das, sich weiter für neue Bahnhaltepunkte in Freilassing (Nord), Surheim, Feldkirchen und Bad Reichenhall (Nord) einzusetzen, die Verlängerung der S-Bahn Salzburg-Freilassing über Traunstein nach Übersee und die Verlängerung der Berchtesgadener Land Bahn nach Berchtesgaden Ost zu forcieren. Gleichzeitig soll die mögliche Trasse Anif - Marktschellenberg - Berchtesgaden - Königssee in der Bauleitplanung für die Regionalstadtbahn freigehalten werden.

Die Mitglieder des Kreistages stimmten alle zu. Das sei ein 'klares Signal', freute sich der Landrat. Auch wenn man die zeitliche Umsetzung nicht voraussehen könne, dürfe man sich die Chancen für die Zukunft nicht verbauen.

Verkehrskonzept für das Berchtesgadener Land

Einstimmig verabschiedete das Gremium auch die von der CSU beantragte Erstellung eines Verkehrskonzepts. Es soll sich auf den Kreis und die angrenzenden Regionen beziehen, bis 2030 fertiggestellt sein, die beiden Verkehrsträger Straße und Schiene enthalten, ebenso wie den Personen- und Güterverkehr, den Ist-Zustand darstellen, eine Prognose der Entwicklung bis 2030 abgeben Gestaltungsvorschläge für die Zukunft machen und bereits vorhandene Daten und Erhebungen berücksichtigen. Letztlich stand nur eine Forderung der Räte im Raum: "Das Konzept muss konkrete Lösungen liefern."

Rufbus in Teisendorf, Bischofswiesen, Berchtesgaden und Ramsau

Bezuschusst werden auch die Projekte des Rufbuses in Teisendorf und des Rufbuses für Bischofswiesen, Berchtesgaden und Ramsau. Während die Trägerschaft für den Bus in Teisendorf an die Gemeinde übertragen wurde, hält sie im Fall Berchtesgaden noch der Landkreis, bis er an die Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee übergehen kann.

Der Rufbus kann zwei Stunden vor Fahrtantritt bestellt werden und fährt bestehende Haltestellen an.

cz

Rubriklistenbild: © dpa - picture alliance/Symbolbild

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