Hohe Nachfrage beim Wasserkraftforum Berchtesgadener Land

Service für die heimische Wasserkraft

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Initiatoren, Referenten und Experten des Wasserkraftforums (v.l.): Prof. Markus Aufleger von der Universität Innsbruck, Landrat Georg Grabner, Prof. Markus Brautsch von der Hochschule Amberg-Weiden, Ludwig Scherzer, Wasserwirtschaftsamt, Herbert Haitzmann, Fachbereichsleiter Wasserrecht am Landratsamt BGL, Dipl.-Ing. Christoph Pfeffer vom Ingenieurbüro Pfeffer, Rainer Stemmer, stellvertretender Leiter des Wasserwirtschaftsamtes und Manuel Münch, Klimaschutzmanager Berchtesgadener Land

Berchtesgadener Land - Wasserkraftanlagenbetreiber und Interessenten nutzten kürzlich das vom Landratsamt initiierte Wasserkraftforum, um sich über innovative Wasserkraftlösungen, Technik, Fischschutz und Ökologie zu informieren.

Gleich sieben Wasserkraftexperten standen im Landratsamt exklusiv für Fachgespräche, individuelle Fragestellungen und Vorträge zur Verfügung. Diese deckten die Bereiche Wasserbau, Kleinwasserkraft, Wirtschaftlichkeit, Wasserwirtschaft und Wasserrecht ab.

Neben Fachvorträgen wurden erstmals auch Sprechstunden für individuelle Fragestellungen angeboten. Die Teilnehmer konnten so ihre Ideen zur Modernisierung und Ertüchtigung bestehender Anlagen oder ihre Projektvorschläge konkret besprechen.

Im Anschluss der Sprechstunden, die den ganzen Tag über stattfanden, ging Professor Markus Aufleger von der Universität Innsbruck in seinem Fachvortrag der Frage nach, wie die ökologischen Anforderungen an die Wasserkraft gemeistert werden können.

Der in der Branche international gefragte Fachmann zeigte eindrucksvoll anhand von neuen Forschungsergebnissen und innovativen Wasserkraftlösungen, wie Wasserkraft in Einklang mit Natur- und Fischschutz gebracht werden kann.

Dipl.-Ing. Christoph Pfeffer präsentierte anhand verschiedener Praxisbeispiele, wie der Stromertrag von Wasserkraftanlagen bei gleichzeitiger Wiederherstellung der Gewässerdurchgängigkeit deutlich gesteigert werden kann.

Ein Punkt wurde sowohl bei den Referenten als auch bei den Teilnehmern immer wieder betont: Bei der Wasserkraft gibt es kein Patentrezept. Es bedarf bei jeder Anlage einer abgestimmten Lösung, die auf den Standort und dessen Gegebenheiten zugeschnittenen ist.

Presseinformation Landratsamt Berchtesgadener Land

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