Training für Berchtesgadener Florianjünger

Im Brandcontainer Erfahrungen für den Ernstfall sammeln

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Landkreis - Mit dem Brandübungscontainer sollen die Florianjünger Einsatzerfahrung sammeln - und somit bessere Entscheidungen treffen, wenn es drauf ankommt! 

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Brandeinsätze am Einsatzaufkommen der Feuerwehren zurückgegangen. Das ist selbstverständlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig wird es dadurch - gerade für die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden - immer schwieriger, die erforderliche Einsatzerfahrung zu gewinnen. Persönliche Erfahrungen sind aber außerordentlich wichtig, um Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden.

Der neue, feststoffbefeuerte Brandübungscontainer hilft, diese Lücke zu schließen. Er soll die Atemschutzgeräteträger fit machen für schwierige Einsätze. Die insgesamt 1,2 Millionen Euro, die der Freistaat Bayern dafür investiert, sind gut angelegt. Denn mit dem Brandübungscontainer kann eine realitätsnahe Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atemschutz geübt werden.

Durch die Verwendung von Holz entsteht die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung. Die Trainingseinheiten vermitteln unter anderem, wie Brandverläufe erkannt und Gefahrensituationen richtig eingeschätzt werden können.

Die Realbrandausbildung ergänzt damit die moderne und notwendige Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern für die Brandbekämpfung in Gebäuden.Die Feuerwehrleute werden dabei mit echtem, realem Feuer konfrontiert, um sich somit möglichst praxisnah bei gleichzeitiger Beibehaltung sicherer Bedingungen auf den realen Einsatz vorzubereiten.

"Einsatz" im Brandcontainer

Am Feuerwehrgerätehaus in Ainring hatten im Juli über 60 Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Berchtesgadener Land die Möglichkeit an der Ausbildung im Brandcontainer teilzunehmen.

Der für die Atemschutzausbildung zuständige Kreisbrandmeister Michael Brandl zeigte sich erfreut über die hohe Motivation der Übungsteilnehmer, die wertvolle Erfahrungen mit nach Hause nahmen.

"Diese Ergänzung zur traditionellen Ausbildung gibt Einsatzkräften zusätzliche Handlungssicherheit" betont KBM Michael Brandl. Für die Atemschutzgeräteträger sei diese Erfahrung wichtig, um im Ernstfall kritische Situationen sicherer erkennen und entsprechend reagieren zu können. Dadurch können Unfälle mit häufig schwerwiegenden Folgen verhindert werden.

Pressemeldung Michael Brandl Kreisbrandmeister Landkreis Berchtesgadener Land

Zurück zur Übersicht: Landkreis BGL

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser