Berchtesgadener Land: Donnerstag nur 150 Flüchtlinge aufgenommen

Nur vorläufiger Rückgang der Flüchtlingszahlen?

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Berchtesgadener Land - So wenig Flüchtlinge wie noch nie seit der Einführung des übergeordneten Übergabeverfahrens sind am Donnerstag nach Berchtesgaden gekommen. 

Insgesamt 150 Flüchtlinge sind am Donnerstag von der deutschen Bundespolizei aus Salzburg kommend übernommen worden. Dieser Tageswert ist somit einer der niedrigsten, der seit der Einführung des geordneten Übergabeverfahrens im Grenzbereich Freilassing-Salzburg im September des letzten Jahres verzeichnet worden ist. 

Seit Freitag hat die deutsche Bundespolizei allerdings bereits wieder knapp 450 Personen mit Bussen aus dem ASFINAG-Gebäude in Liefering in die Freilassinger Notunterbringung gebracht. Ab 16 Uhr rechnet man außerdem noch mit weiteren 400 Migranten, die auf diesem Wege in die Bunderepublik Deutschland einreisen. Aktuell werden in der ehemaligen Möbelhalle in der Sägewerkstraße 58 Frauen, Männer und Kinder versorgt und betreut. Für Freitagnachmittag und den späten Abend sind insgesamt zwei Sonderzüge vorgesehen, die von Freilassing aus die Flüchtlinge in bundesdeutsche Erstaufnahmeeinrichtungen weiterleiten. 

Alle Meldungen zur Asylsituation sind auf der Website des Landratsamtes Berchtesadener Land unter „Das Landratsamt informiert“ ersichtlich.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © dpa

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