Asylsituation im Berchtesgadener Land

Flüchtlingszustrom nach wie vor ungebrochen

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Landkreis - Der Flüchtlingszustrom hält, wie erwartet, auch nach der von Deutschland und Österreich veränderten Verteilung über fünf bayerisch-österreichische Grenzübergänge und der verstärkten innerösterreichischen Ableitung nach Kufstein am Grenzübergang in Freilassing auf hohem Niveau an.

Am Allerheiligentag befanden sich bis zum Mittag 1.360 Flüchtlinge in der Notunterbringung in Freilassing, Sägewerkstraße auf. Die Kapazität der ehemaligen Möbelhalle wurde damit wieder kurzzeitig überschritten.

Am Nachmittag leerte sich auch die Halle in der Sägewerkstraße aufgrund der Weiterleitung von 650 Flüchtlingen per Sonderzug. Ein zweiter Sonderzug für 430 Personen ist für die kommende Nacht vorgesehen.

Unterdessen befinden sich auf Salzburger Gebiet auf dem ASFINAG-Gelände und im „Grenzcamp“ an der Saalachbrücke insgesamt rund 500 Flüchtlinge, die derzeit in Gruppen von 100 Personen pro Stunde in einem geordneten Verfah-en von der deutschen Bundespolizei aufgenommen, kontrolliert und registriert werden. Der Salzburger Bahnhof und die dortige Tiefgarage sind nicht mehr belegt.

Am Grenzübergang Oberndorf/Laufen wurden bis zum heutigen Nachmittag keine Grenzübertritte von Flüchtlingen festgestellt. Gestern wurden dort acht Personen von der Bundespolizei aufgegriffen, die anschließend zur Notunterbringung nach Freilassing gebracht wurden.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

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