Kuranstalt Becker: Jetzt spricht Investor

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Bayerisch Gmain - "Wenn man mich kennt, weiß man, ich kaufe so ein Objekt nicht, um dort eine Ruine stehen zu lassen", erklärt Joachim Merkel seine Pläne zur Kuranstalt Becker im Interview.

Der Bayerisch Gmainer hat vor einigen Wochen das Gelände an der B20 erworben und will dort einen Vollsortimenter errichten. Eine Bauvoranfrage hat der Gemeinderat vorerst zurückgestellt. Es müssten erst einige Fragen geklärt werden, forderte das Gremium vor zwei Wochen in öffentlicher Sitzung.

Die wichtigste Frage hat der Kaufmann bereits beantwortet: "Kaiser's Tengelmann wird unseren Markt pachten, das steht fest." Auch die Größe des Baukörpers steht fest: Merkel will dort auf 1200 Quadratmeter einen Vollsortimenter errichten. Dabei sollen 30 Prozent des Grundstückes bebaut werden, die Draufhöhe beträgt 5,50 Meter. Im BGLand24-Interview verrät Merkel außerdem: "Das Objekt ist bis ins Detail durchgeplant, die Abstandsflächen stimmen, die Zufahrt wurde von einem Ingenieurbüro geprüft und wird weiter geprüft und genehmigungsfähig gemacht. Das Objekt wird nach den Vorschriften der Gemeinde in der Ortssatzung gebaut."

Auf dem Gelände der ehemaligen Kuranstalt Becker will Joachim Merkel einen Tengelmann errichten.

Er sei ernsthaft gewillt, an der Kuranstalt Becker einen Tengelmann zu errichten, betont Merkel gegenüber BGLand24. "Ich verstehe, dass die Leute, die für einen anderen Standort sind, sagen, die verkehrliche Erschließung geht nicht, im Moment geht es auch nicht", gibt der Investor zu. "Aber es wird gehen."

Bereits zweimal sind Bauvorhaben an der Kuranstalt Becker gescheitert. Jetzt sei die Zeit reif, ist sich Merkel sicher. Es sei ein kleiner Ansatz, um in Bayerisch Gmain so etwas wie einen Dorfkern zu schaffen. "Ich gehe davon aus, dass wir bauen werden, wenn das Bürgerbegehren am Sonntag den Standort Schillerallee kippt", blickt der Bayerisch Gmainer in die Zukunft. "Ich habe Tengelmann verpflichtet, Bäcker aus Bayerisch Gmain ins Boot zu nehmen und keinen anderen", betont er. "Die Bäcker und ich zahlen hier Steuern und das ist das Wesentliche."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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