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Die Besuchergruppe der Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler vor der Reichstagskuppel in Berlin.

Traunstein/Berchtesgadener Land - Eine informative und spannende Zeit hat eine bunt gemischte Gruppe aus dem Wahlkreis Traunstein/Berchtesgadener Land bei einem Besuch ihrer Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler in Berlin erlebt.

Organisiert wurde das abwechslungsreiche Programm vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt waren ins Besondere die Abstecher in den Deutschen Bundestag und das Bundeskanzleramt Höhepunkte der Reise. Nachhaltigen Eindruck hinterließ zudem eine Führung in der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen.

Eine an politisch wichtigen Orten und Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt führte als erster Programmpunkt durch einen Großteil der Berliner Innenstadt. Neben Schloss Bellevue und dem Regierungsviertel mit den Gebäuden des deutschen Bundestages lagen auch verschiedene Botschaften und andere wichtige Einrichtungen entlang der Route. Auch Regierungsgebäude der DDR sowie die ehemalige Prachtstraße für Veranstaltungen und Aufmärsche waren Ziele der Rundfahrt. Die Bedeutung der durch die ganze Stadt verlaufenden doppelten Pflastersteinreihe war den meisten wohlbekannt: sie ist Zeugnis des ehemaligen Verlaufs der Berliner Mauer, von der nur noch wenige Meter tatsächlich in der Stadt stehen.

Im Rahmen eines Informationsvortrages durch einen Mitarbeiter des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages wurde den Besuchern die Arbeit des Plenums sowie historische Hintergründe erläutert. Anschließend stand eine Diskussionsrunde mit Bärbel Kofler im Reichstagsgebäude auf dem Programm. Dabei ging es um viele lokale Fragen, wie den geplanten Ausbau der Autobahn A8, aber natürlich auch um die Aufgaben und den Tagesablauf der Bundestagsabgeordneten sowie aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen in der Bundespolitik. Hier war unter anderem die geplante Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes Thema.

Ein Rundgang in der spektakulären Kuppel des Reichstages mit dem Blick auf Berlin rundete den Aufenthalt im Reichstagsgebäude ab. Bei einer Führung durch das Bundeskanzleramt konnten die Besucher zudem einen Eindruck über die Funktionen und die Arbeitsweise im Regierungssitz gewinnen. Ein Kurzfilm informierte über das ehemalige Bundeskanzleramt in Bonn, den Umzug an die Spree sowie die Organisation und die Aufgaben der aktuellen Bundesregierung. Schließlich stand dann noch ein Besuch in der SPD-Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus, auf dem Programm.

An der Statue einer, wenn nicht sogar der "Lichtgestalt" der SPD, erfuhren die Besucher viel Wissenswertes zum Leben und Wirken von Willy Brandt, der die jüngere Geschichte der SPD wie kaum ein zweiter geprägt hatte. Großes Interesse fand außerdem ein Film über die Geschichte der ältesten Partei Deutschlands. In einer Diskussion mit einem Referenten des Parteivorstands brachten die Besucher Kritiken, Wünsche und Anregungen vor.

Große Betroffenheit herrschte beim Besuch der Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Ehemalige Gefangene schilderten bei einer Führung durch den Gebäudekomplex eindringlich die Folter- und Verhörmethoden in der DDR, wozu unter anderem extremer psychischer Druck oder auch gezielte stundenlange Röntgenbestrahlungen zählten.

Den Abschluss des Programms bildete eine Schifffahrt auf der Spree, bei der einige bedeutende Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt von einer anderen Perspektive betrachtet werden konnten. Insgesamt war es für die Besuchergruppe der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler ein spannender, kurzweiliger und vor allem informativer Aufenthalt in Berlin.

Pressemitteilung Bärbel Kofler

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