Gesundheitswanderführer die Tourismus-Zukunft?

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Sarah Scheidler, Lars Holstein, Angelika Cersovsky, Ralph Sommer, Maria Stangassinger, Christian Steiner, Mario Jooss, Ute Nagl-Estermann, Christine Merkel, Robert Staudacher, Michael Grießer, Thomas Birner und Martin Schönfelder (v.l.) haben gemeinsam an der Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen gearbeitet.

Freilssing - Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land hat zur Abschlussveranstaltung des INTERREG-Projektes Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen geladen.

Potentiale des Berchtesgadener Landes zusammen mit dem Tennengau als Gesundheits- und Wanderregion wurden in der einjährigen Machbarkeitsstudie identifiziert und konnten mit der Marketingbeauftragten des Deutschen Wanderverbandes, Christine Merkel, im Techno-Z Freilassing diskutiert werden.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land, der Regionalverband Tennengau, die Kur-GmbH Bad Reichenhall sowie die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und die Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee trafen sich zu einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung der Machbarkeitsstudie Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen in Freilassing. Für das Treffen konnte Merkel für ein Gastreferat zum Thema „Gesundheitswandern“ gewonnen werden.

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Gesundheitsregion Salzalpen

Wissenschaftler der TU München und der FH Salzburg Tourismusforschung haben im Zuge der grenzüberschreitenden Machbarkeitsstudie auf Basis quantitativer Befragungen der Gäste und Betriebe weiter auszubauende Potentiale der Region identifizieren können. Darüber hinaus flossen qualitative Ergebnisse aus der Befragung von Experten des Gesundheitsbereichs und Hotel- und Gastgewerbes über die Themen Gesundheit und Wandern als wichtige Faktoren in die Studie mit ein. Bestärkt wurde das Ergebnis, dass sich die Motivation der Gäste, die Gesundheits- und Wanderregion Salzalpen zu besuchen, in die Hauptbereiche Urlaub, Stressreduktion und Ernährung gliedern lassen, durch einen im Sommer stattgefundenen Anwenderworkshop mit geladenen Experten aus Tourismus und Gesundheitswirtschaft.

Das Thema Wandern kristallisierte sich als Schwerpunktthema heraus. „Die positive Wirkung von Wandern zur Stressreduktion ist unbestritten, das Gesundheitswandern ist Ausdauertraining, beeinflusst und verbessert die Leistung des Atemapparates, fördert sicheres und freies Bewegen im Gelände, unterstützt die Kräftigung, Dehnung und Entspannung und ist ganz einfach auch ein Gruppenerlebnis“, bestätigt Dr. Martin Schönfelder vom Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie der Technischen Universität München. Daher stand die Abschlussveranstaltung ganz im Zeichen des Gesundheitswanderns und der Ausbildung zum Gesundheitswanderführer, welche von Christine Merkel vorgestellt wurde.

Die Ergebnisse der Studie und mögliche weitere Schritte, wie die Ausbildung von regionalen Wanderführern zu Gesundheitswanderführern, wurden von Dr. Martin Schönfelder und Sarah Scheidler, Projektassistenz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land, vorgestellt. Die Projektpartner wollen Möglichkeiten einer entsprechenden Zusatzausbildung mit regionalen Schwerpunkten für entsprechende Berufszweige aus dem Gesundheits- und Wandersektor prüfen. Für weitere Informationen zur Studie steht Sarah Scheidler per E-Mail unter scheidler@wfg-bgl.info oder telefonisch unter 08654/775016 zur Verfügung.

Pressemitteilung WFG BGL

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