Geretteter Urlauber bedankt sich

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Helmut Roth hat sich zusammen mit seiner Frau Ingeborg beim Rettungsdienst-Team des Roten Kreuzes bedankt, das ihn wenige Tage zuvor erfolgreich wiederbelebt hatte.

Bayerisch Gmain - Helmut Roth hat sich beim Rettungsdienst-Team des Roten Kreuzes bedankt, das ihn wenige Tage zuvor erfolgreich wiederbelebt hatte.

Der 77-Jährige war am 19. September im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain mit Kammerflimmern zusammengebrochen. Die Rettungsassistenten Andreas Dietz und Bernhard Fuchs waren bereits vor Ort und konnten sofort eingreifen.

Als der 77-Jährige an zunehmenden Herzbeschwerden litt, konnte er noch selbst per Handy über 112 einen Notruf absetzen. Die Leitstelle Traunstein schickte daraufhin um 7.31 Uhr einen Rettungswagen des Roten Kreuzes nach Bayerisch Gmain. Als die beiden Rettungsassistenten Andreas Dietz und Bernhard Fuchs eintrafen, war der Patient zunächst noch ansprechbar, kollabierte dann aber plötzlich mit Kammerflimmern direkt vor ihren Augen. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und forderten den Reichenhaller Notarzt Dr. Hans Sirtl nach. Bis zum Eintreffen des Arztes musste der 77-Jährige insgesamt sechs mal und danach weitere fünf mal defibrilliert werden.

Medikamentös versorgt und stabilisiert wurde er gegen 8.30 Uhr per Rettungswagen ins 2010 neu eingerichtete Herzkatheter-Labor der Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht, wo der Vorderwandinfarkt erfolgreich behandelt werden konnte. Der wieder ansprechbare Mann wurde auf der Intensivstation weiter überwacht und konnte das Krankenhaus zehn Tage später mit besten Genesungsaussichten verlassen. Ausschlaggebend war, dass der Rettungsdienst ohne Zeitverzögerung sofort eingreifen konnte und in Bad Reichenhall ein Herzkatheter-Labor zur Verfügung steht. Die Jahre zuvor musste das Rote Kreuz Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt über relativ weite Strecken bis nach Traunstein oder Salzburg transportieren.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz Berchtesgadener Land

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