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Bärbel Kofler (rechts) lässt sich von Monika Thurner, der Inhaberin der Thumo Gebäudereinigung, den Umgang mit dem Profiwischer erklären.

Piding - Die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler hat sich bei der Firma Thumo Gebäudereinigung in Piding über Arbeitsbedingungen, Auswirkungen des Mindestlohns und Vergabepolitik in der Gebäudereinigungsbranche informiert.

Einen Vormittag lang hatte Dr. Bärbel Kofler Gelegenheit, mit der Thumo-Inhaberin Monika Thurner und deren Personalleiter Willi Simmerl vor Ort Einblick in die Arbeit einer Gebäudereinigung zu gewinnen. Vor dem Hintergrund der im Jahr 2007 erfolgten Aufnahme der Gebäudereinigerbranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz, das die Einführung eines Mindestlohns für die Beschäftigten bedeutete, wollte sich die Bundestagsabgeordnete der SPD ein aktuelles Bild über die Beschäftigungssituation und Probleme dieser Branche machen.

„Es freut mich zu sehen, dass der Mindestlohn nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer, sondern auch im Interesse der fairen Arbeitgeber liegt“, so Dr. Kofler. Monika Thurner, die in ihrem mittelständischen Unternehmen rund 100 Leute beschäftigt, begrüßt den Mindestlohn: „Ich möchte, dass sich meine Mitarbeiter geschätzt fühlen und das beginnt mit einer fairen Bezahlung“.

Weiteres Thema war die im Jahre 2009 umgesetzte Änderung des Vergaberechts. In Ausschreibungen können nun soziale und ökologische Kriterien bei der Vergabe an Betriebe angelegt werden können. Monika Thurner bemängelt den Umfang von Ausschreibungen: „Selbst bei kleinen Aufträgen muss ich jede zu putzende Tischplatte einzeln kalkulieren, die Ausarbeitung eines Angebots steht oft in keinem Verhältnis zum Auftragsvolumen“. Für Bärbel Kofler muss Ziel der Entwicklung des europäischen Vergaberechts sein, Bürokratie zu minimieren und soziale und ökologische Maßstäbe für Ausschreibungen verpflichtend zu machen.

Pressemitteilung Bärbel Kofler

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