Fernwärme für die Therme

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Südsalz -Geschäfsführer Roland Dietl, Bayrisch Gmains Bürgermeister Hans Hawlitschek, Rupertus-Thermen-Geschäftsführer Dirk Sasse, Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Herbert Lackner, Ministerialrat Didczuhn und Kur-Direktorin Gabriella Squarra nahmen am Donnerstag die Fernwärme in Betrieb.

Bad Reichenhall - 30 bis 60 Grad warmes Wasser, 1,25 Kilometer Fernwärmeleitung, 1,3 Millionen Liter Heizöl und 1400 Tonnen Co2 - alles Zahlen die am Donnerstag in Zusammenhang mit der Rupertus Therme Bad Reichenhall gefallen sind.

Für Insider ist sofort klar, es dreht sich um eine Ferwärmeleitung. Diese liegt zwischen der Südsalz GmbH und der Rupertus Therme. Denn bei der Siedesalzherstellung in der Saline Bad Reichenhall fallen rund 100 Qubikmeter Wasser zwischen 30 und 45 Grad an. Das wurde bisher herunter gekühlt und in die Saalach geleitet. Die Rupertus Therme dagegen muss gekühltes Wasser auf ein Temperaturniveau zwischen 50 und 60 Grad aufheizen. Warum also nicht das Wasser aus der Saline nutzen.

Gesagt, getan. Von der ersten Idee bis zur Eröffnung der Fernwärmeleitung sind zwei Jahre vergangenen. Der Bau der Fernwärmeleitung dauerte sechs Monate. Am Donnerstag ist sie offiziell in Betrieb genommen worden.

Als einen "Meilenstein der umweltfreundlichen Energiepolitik" bezeichnete Oberbürgermeister Herbert Lackner das Projekt. "Dank der mustergültigen Zusammenarbeit zweier Reichenhaller Leitbetriebe ist dieses Projekt in einem unglaublichen Tempo umgesetzt worden." Das Reichenhaller Stadtoberhaupt betonte auch, dass durch die neue Fernwärmeleitung jährlich 1,3 Millionen Heizöl und 1400 Tonnen Co2 gespart werden könnten.

Denn von der neuen Fernwärmeleitung profitiert nicht nur die Rupertus Therme, auch das neue Sport- und Familienbad soll an die Fernwärme angeschlossen werden. Dafür hat die Kur GmbH insgesamt 600.000 Euro investiert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro.

Christine Zigon

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