Betreuung der Unter-Dreijährigen

FDP: "Landkreis bundesweite schlechteste Quote"

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Verteilten gelbe Rosen an alle Frauen in der Bad Reichenhaller Innenstadt (von links): Stellvertretender Vorsitzender Jens Schosnowski, Beisitzer Stefan Glas, Vorsitzender Alexander Reich.

Bad Reichenhall - Auf die Situation der frühkindlichen Bildung im Berchtesgadener Land haben Vertreter der FDP jetzt in Bad Reichenhall im Rahmen einer Aktion zum Weltfrauentag hingewiesen.

Die FDP Berchtesgadener Land verteilte am Weltfrauentag in der Bad Reichenhaller Innenstadt mit freundlicher Unterstützung von „Blumen Baldauf“ gelbe Rosen an alle Passantinnen.

„Auf diese Weise möchten wir ein Zeichen der Wertschätzung setzen. Natürlich ist eine Rose nur ein Symbol, aber ein wichtiges. Denn die Frauen leisten einen unschätzbaren Beitrag in unserer Gesellschaft“, erklärt Alexander Reich, Vorsitzender der FDP Berchtesgadener Land, die Aktion.

Dabei wiesen die Freien Demokraten auf die Situation der frühkindlichen Bildung im Landkreis hin. Es sei klar, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Frauen und ihre Familien gerade in der heutigen Zeit von elementarer Bedeutung ist, so Reich.

Genau deshalb sei es wichtig, die Infrastruktur in der Kinderbetreuung zu verbessern: „Wir setzen uns dafür ein, optimale Rahmenbedingungen für die Familien zu schaffen. Der Ausbau der frühkindlichen Bildungseinrichtungen im Landkreis muss Priorität haben, denn das Berchtesgadener Land weist derzeit bundesweit mit 13% die schlechteste Betreuungsquote für unter 3-Jährige auf. Vom Deutschen Jugendinstitut wissen wir, dass sich 41% der Eltern solche Betreuungsmöglichkeiten wünschen.“

Bad Reichenhall als positives Beispiel

Als positives Beispiel darf dabei laut den Freien Demokraten die Stadt Bad Reichenhall gelten, worauf FDP-Stadtrat Gerhard Schröter dann auch in der abendlichen Sitzung des Stadtrats hinwies:

„Aus meiner Sicht und auf Grund meiner genauen Begleitung dieses Themas hat die Stadt Bad Reichenhall bezüglich der Kindertagesstätten in den letzten Jahren stets aktuell und gut agiert.

Deshalb bin ich zuversichtlich und überzeugt, aus dem Kenntnisstand den ich derzeit beurteilen kann, dass Bad Reichenhall, wenn auch mit Anstrengungen verbunden, die Aufgabenstellungen der nächsten Jahre bezüglich der KiTas  packen wird.

Vorausgesetzt, Bund und Land Bayern kommen dabei ihren Zuschussverpflichtungen an die Kommune nach. Die KiTas sind jetzt und für die Zukunft von zunehmender stadtpolitischer Bedeutung.“

So sieht es auch FDP-Kreisrat Armin Nowak: „Die Schaffung der KiTa-Plätze ist sehr zu begrüßen, nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden. Durch den Ausbau bleibt Bad Reichenhall auch für junge Familien attraktiv. Das ist von enormer Bedeutung, denn die Jugend ist unsere gemeinsame Zukunft.“

Familie und Beruf wären besser zu vereinbaren

Bildungseinrichtungen für die Kleinen würden laut Reich aber nicht nur den Frauen und deren Familien die Möglichkeit geben, zwischen unterschiedlichen Erziehungsformen zu wählen und Familie und Beruf zu vereinbaren, sondern auch den Kindern einen guten Start in ihre Bildungskarriere ermöglichen: „Chancengerechtigkeit beginnt mit der frühkindlichen Bildung“, so Reich.

„Aus diesem Grund setzen wir uns für den Ausbau von frühkindlichen Bildungsangeboten und nicht bloß reinen Betreuungsangeboten ein und sind froh darüber, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hiesigen KiTas hoch qualifiziert und motiviert sind.“

Pressemeldung FDP Berchtesgadener Land

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