Ereignisreiche Tage für das BRK

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Ainring/Piding/Bad Reichenhall - Gleich zwei Einsätze in den Bergen musste das BRK gemeinsam mit anderen Rettungskräften in den vergangenen Tagen meistern:

Einsatzkräfte der Bergwachten Teisendorf-Anger und Bad Reichenhall und der Rettungsdienst des Roten Kreuzes mussten am Mittwochnachmittag eine 73-jährige Salzburgerin mit einer schweren Sprunggelenksverletzung vom Johannishögl retten. Die Frau war auf dem Wanderweg vom Gasthaus Johannishögl nach Ainring ausgerutscht und gestürzt und konnte selbst nicht mehr weitergehen.

Die Leitstelle Traunstein alarmierte um 16.36 Uhr das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, dem Reichenhaller Notarzt und den Bergwachten Teisendorf-Anger und Bad Reichenhall, da unklar war, in weit die Einsatzstelle vom Landrettungsdienst erreicht werden kann. Notarzt und Rettungsassistenten konnten zu Fuß zur rund 400 Meter von der befestigten Straße entfernten Patientin gehen und sie notfallmedizinisch versorgen. Danach musste die Frau zusammen mit der Bergwacht per Schaufeltrage zum Rettungswagen gebracht werden. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Salzburger Landeskrankenhaus eingeliefert. Insgesamt waren zehn Bergwachtleute rund eine Stunde lang im Einsatz.

Bereits am Montag musste die Bergwacht Bad Reichenhall zu zwei Einsätzen im Reichenhaller Talkessel ausrücken. Um 13.45 löste die Leitstelle Traunstein Alarm aus, da zwei Wanderer im Abstieg vom Predigtstuhl über den Waxriessteig die Wegtafeln übersehen und in Richtung Posch-Jagdhütte weitergegangen waren, wo sie sich schließlich im umwegsamen Gelände verirrten.

Der Einsatzleiter schickte zwei Suchmannschaften mit der Seilbahn und mit dem Geländefahrzeug los. Die Verstiegenen wurden relativ rasch gefunden, zur Forststraße gebracht und mit dem Bergwachtauto ins Tal gefahren. Acht Bergwachtleute waren rund zwei Stunden lang gefordert. Gegen 14.30 Uhr musste die Bergwacht zum Fuderheuberg ausrücken, wo im Bereich des Steinbruchs ein Golden Retriever über steiles Gelände abgestürzt war.

Die Einsatzkräfte konnten den verletzten Hund noch retten und mit der Gebirgstrage abtransportieren; das Tier musste dann aber wegen einer schweren Rückgratverletzung in der Tierarztpraxis eingeschläfert werden.

Markus Leitner/BRK BGL

Rubriklistenbild: © dpa

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