EHEC: So sieht's im BGL aus

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Bad Reichenhall - Im Landkreis Berchtesgadener Land besteht aktuell keine besondere Gefahr, sich mit dem EHEC-Bakterium anzustecken. Auch wenn ein Landkreisbürger infiziert ist.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, ist der Ausbruch derzeit weitgehend auf Norddeutschland beschränkt. Dort sind inzwischen 80 Erkrankungsfälle gemeldet. Auch ein Landkreisbürger hat sich dort im Urlaub angesteckt und wird derzeit in einem auswärtigen Krankenhaus behandelt.

In den vergangenen zwei Jahren ist im Landkreis kein EHEC-Fall aufgetreten, zuvor etwa einer pro Jahr. Bisher sind überwiegend Kleinkinder mit der Komplikation HUS betroffen gewesen. Warum das EHEC-Bakterium in Norddeutschland plötzlich so massiv auftritt und auch Erwachsene schwer erkranken, wird derzeit intensiv untersucht. Bisher konnte kein konkretes Lebensmittel als Infektionsquelle identifiziert werden.

Verbraucher könnten das Risiko einer EHEC-Infektion aber minimieren, indem sie alle Lebensmittel vor dem Verzehr mindestens zehn Minuten lang auf 70 Grad erhitzen. Alle Menschen mit Durchfall sollten darauf achten, dass strikte Hände-Hygiene eingehalten wird. Personen mit blutigem Durchfall sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.

Die Gesundheitsbehörden in Bayern beobachten die Entwicklung genau und beraten die Bürger zu Erkrankung und Hygiene. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat alle wichtigen Informationen auf der Internetseite www.lgl.bayern.de/gesundheit/ehec.htm zusammengestellt. Für weitere Informationen steht das Gesundheitsamt unter Tel. 08651/773-801 zur Verfügung.

Pressemitteilung LRA BGL

Rubriklistenbild: © pa

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