Bergsteiger stürzt 20 Meter in die Tiefe

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Schneizlreuth - Ein Hubschrauber-Einsatz war erforderlich, nachdem ein Bergsteiger rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt war. Der Mann wurde mit dem Rettungstau geborgen und anschließend ins Krankenhaus geflogen.

Ein 52-jähriger Bergwanderer ist am Sonntagvormittag am Ristfeuchthorn rund 20 Meter tief über steiles Waldgelände abgestürzt, wobei er nach erster Einschätzung des Bergwacht-Notarztes mittelschwer verletzt wurde. Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf- Anger versorgten den Surheimer, der danach mit dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ am Rettungstau ins Tal geflogen werden musste.

Die Bilder von der Einsatzstelle:

Bergsteiger stürzt 20 Meter ab

Der Mann war mit weiteren Wanderern zusammen vom Gasthaus Schneizlreuth aus zum Ristfeuchthorn aufgebrochen. Nach rund zehn Gehminuten begann er aufgrund von Kreislaufproblemen zu schwanken und stürzte rund 20 Meter tief über steiles Waldgelände ab. Seine Begleiter leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, da sich der 52- Jährige nicht unerheblich am Kopf, Brustbein und Fuß verletzt hatte. Die Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin um 9.04 Uhr die Bergwacht, die zunächst per Fahrzeug nach Schneizlreuth ausrückte und zur Einsatzstelle aufstieg. Der Surheimer wurde von einem Bergwacht-Notarzt weiter versorgt.

Die nachgeforderte Besatzung von „Christoph 14“ setzte danach den Hubschrauber-Notarzt und einen Bergwacht-Luftretter samt Ausrüstung per Tau auf einer Lichtung oberhalb der Unfallstelle ab. Im Anschluss wurde der stabilisierte und im Luftrettungssack gesicherte Patient zur Lichtung hochgetragen, mit dem Rettungstau aufgenommen und samt Notarzt ins Tal geflogen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte ihn zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Begleiter des Mannes stiegen mit den Bergrettern zu Fuß ab. Sechs Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger waren rund zwei Stunden lang gefordert.

Pressemeldung BRK Berchtesgadener Land

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