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Unstimmigkeiten zwischen Wasserwacht und RupertusTherme

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Bad Reichenhall - Bezugnehmend auf die Presseveröffentlichungen zu Unstimmigkeiten zwischen der Wasserwacht Bad Reichenhall und dem Management der RupertusTherme zu Bahnbelegungen im Familienbad hat Geschäftsführer – stv. Kurdirekter Dirk Sasse am Donnerstag, 25.02.2016 die Beteiligten zu einem klärenden Gespräch in die Therme geladen.

In einem sehr offenen Gespräch mit dem Ortsgruppenvorsitzenden der Wasserwacht, Herrn Hauber, Kassenwart Herrn Bruckner und Herrn Kern vom Schwimmsportverein TSV wurden die Punkte, welche zu Unstimmigkeiten geführt haben, im Detail analysiert. Es stellte sich im Gespräch heraus, so auch aus der Aktenlage zu entnehmen, dass der Wasserwacht die Prüfung zusätzlicher Schwimmzeiten anvisiert wurde. Mit Vorstellung des Belegungsplanes 2016, bei einem Zusammentreffen der Schwimmvereine und Organisationen, konnte das Ansinnen der Wasserwacht aus Kapazitätsgründen jedoch nicht umgesetzt werden. Die Information dazu kam erst im Oktober 15, dies hat berechtigterweise zur geäußerten Kritik und zu den Unstimmigkeiten geführt. Dies betrachten wir selbstkritisch, wir werden zukünftig nutzerfreundlicher im Zeitablauf und Informationsfluss sowie verbindlicher agieren, so Sasse. 

Die Problematik besteht bei den sogenannten Premiumzeiten zwischen 16.00 – 19.00 Uhr, da möchten alle schwimmsporttreibende Vereine und Organisationen gerne ihre Kinder- und Jugendabteilungen trainieren oder zur Wasserrettung ausbilden. Sasse hat dafür Verständnis, nehmen doch die Sportvereine und die Wasserwacht eine große soziale Verantwortung in der Kinder- und Jugendbetreuung und Ausbildung in der Gesellschaft wahr. Dabei sieht Sasse die Arbeit der Schwimmvereine im Schwimmunterricht, Breiten- und Leistungssportbereich auf gleicher Augenhöhe wie die Ausbildung von Wasserrettern. 

Fakt ist, gebe ich einer Nutzergruppe mehr Schwimmzeiten, muss ich einer anderen Nutzergruppe Schwimmzeiten wegnehmen. Die Therme bunkert keine freie Schwimmbahnen im Keller. Ziel muss es sein, dass alle Nutzergruppen harmonisch nebeneinander das Familienbad nutzen können, Vereine, Organisationen und das normale Publikumsschwimmen der Gäste, so Sasse. 

Durch eine Umverteilung der zugewiesenen Schwimmzeiten und sogenannter ZeitenBlockbildung konnte mehr Raum für die Wasserwacht in der „Premiumzeit“ montags geschaffen werden. Die Wasserwacht wird ab 01.04.2016 in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr zwischen 2 und sogar 4 Bahnen zur Nutzung zur Verfügung haben. Darüber hinaus wurden Zeiten am frühen Nachmittag für die Wasserwacht optioniert, welche bisher nicht genutzt werden. 

Ohne das Entgegenkommen der Schwimmabteilung des TSV, vertreten im Gespräch durch Herrn Kern, wäre eine einvernehmliche Lösung schwieriger gewesen. Aber auch für den TSV ergibt sich dadurch ein verbesserter Trainingsablauf, bei gleichbleibender Nutzungsdauer am Montag. 

Die einvernehmliche Lösung wird von allen Beteiligten akzeptiert. Es wurde vereinbart, dass man bei Unstimmigkeiten zukünftig das direkte Gespräch sucht, denn im gemeinsamen Austausch kam man Lösungen finden.

Pressemeldung Bay. Staatsbad Bad Reichenhall Kur GmbH Bad Reichenhall

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