Ungar auf A8 bei Bad Reichenhall festgenommen

Gegen Einreiseverbot verstoßen: 848 Tage Gefängnis

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Bad Reichenhall – Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend auf der A8 einen Ungarn verhaftet. Gegen den 34-Jährigen lag ein Einreiseverbot vor. Die Beamten gestatteten dem Mann zwar die Rückkehr nach Deutschland, allerdings wird sein Aufenthaltsort 848 Tage lang auf ein Gefängnis beschränkt sein.

In der Kontrollstelle auf Höhe Schwarzbach (Bad Reichenhall) unterzogen die Bundespolizisten den Fahrer eines in Ungarn zugelassenen Wagens einer Überprüfung. Der Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Mithilfe des Polizeicomputers stellte sich jedoch heraus, dass die Ausländerbehörde in Frankfurt am Main dem gebürtigen Budapester bereits 2007 das Recht auf Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet aberkannt hatte. Er war zuvor vom Frankfurter Landgericht wegen eines Drogendelikts verurteilt worden. Nachdem der Verurteilte die Hälfte der viereinhalbjährigen Freiheitsstrafe verbüßt hatte, wurde er 2009 nach Ungarn abgeschoben.

Mit seiner Rückkehr nach Deutschland ist die Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Der Ungar wurde von der Bundespolizei wegen illegaler Einreise angezeigt und am Freitagmorgen in Bad Reichenhall in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort wird er voraussichtlich zweieinviertel Jahre bleiben.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © BPOLI Rosenheim

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