2. Kompanie der „Reichenhaller Jager“ absolviert Abschlussübung in den tiefen Wäldern Estlands

Halbzeit für "Reichenhaller Jager"

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Die 2. Kompanie auf dem Weg zur Abschlussübung

Bad Reichenhall - Der Aufenthalt der 2. Kompanie in Estland neigt sich dem Ende zu. In wenigen Tagen werden die ersten Soldaten der „Reichenhaller Jager“ wieder in die Heimat zurückkehren.

Seit über einem Monat sind die „Reichenhaller Jager“ im Rahmen der Übung Persistent Presence in Estland eingesetzt. Die Halbzeit des Aufenthaltes steht kurz bevor. Als Höhepunkt der bisherigen Ausbildung absolvierte die 2. Kompanie eine mehrtägige Abschlussübung.

Für die 2. Kompanie steht nun die Zurückverlegung sowie Nachbereitungsphase im Vordergrund, während die 3. Kompanie schon zur Ablösung bereit steht. Anfang Oktober werden dann alle Soldaten der „Reichenhaller Jager“ wieder deutschen Boden unter den Füßen haben.

Auf die letzten Wochen blicken die Soldaten mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Die Distanz in die Heimat war groß, die Kommunikation mit Familie und Freunden nicht immer einfach und die Unterbringung mit elf weiteren Kameraden auf einer Stube gewöhnungsbedürftig.

Auf der anderen Seite war die Ausbildung sehr intensiv, die Soldaten haben in der Zeit in Estland viel Neues gelernt, bereits bekannte Verfahren perfektioniert und wurden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft.

Das Wiesel eignet sich aufgrund seiner Wendigkeit besonders für den Einsatz im bewaldeten Umfeld.

Den Höhepunkt der Ausbildung in Estland bildete zweifelsfrei die Abschlussübung, die sich über einen Zeitraum von 36 Stunden in den tiefen Wäldern Estlands erstreckte.

Im Zuge der Abschlussübung überzeugte sich auch der stellvertretende Inspekteur des Heeres und Kommandeur Einsatz, Generalleutnant Carsten Jacobson, von der Leistungsfähigkeit der Gebirgsjäger.

Der Transportpanzer Fuchs

Während dieser Übung wurden verschiedene Szenarien dargestellt, wie sie sich den „Reichenhaller Jagern“ auch im Rahmen eines Einsatzes oder einer Bündnisverteidigung darstellen können. Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Arno Schöberl, zieht in seiner Auswertung ein positives Resümee.

Für die kommenden Aufgaben, die sich bereits jetzt am Horizont abzeichnen, sind die „Reichenhaller Jager“ gut vorbereitet. Die Soldaten der 2. Kompanie freuen sich jetzt auf die Rückkehr nach Deutschland und auf das Wiedersehen mit Freunden und Familie.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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