Oberbürgermeister Dr. Lackner besucht die "Reichenhaller Jager" in Estland

Hoher Besuch aus der Heimat

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Vl: Der Führer der deutschen Kräfte in Estland, Oberstleutnant Konrad Herborn, der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Alexander Sollfrank, der Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Dr. Herbert Lackner, der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231 Oberstleutnant Arno Schöberl

Bad Reichenhall/Tapa - Am Mittwoch besuchte der Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Dr. Herbert Lackner, die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 in Estland. Bei einer Gefechtsübung überzeugte er sich von dem Können der „Reichenhaller Jager“.

Schon von weitem sind die Motorengeräusche einer militärischen Fahrzeugkolonne zu hören. Der Weg, auf dem sie fährt, führt sie durch einen Waldabschnitt. Plötzlich ertönt ein lauter Knall und das erste Fahrzeug kommt zum Stehen, Nebel steigt auf.

Unter dem Schutz des Nebels verlassen die Soldaten ihren GTK Boxer und beziehen ihre Stellungen im Wald.

Die Luke des gepanzerten Transportkraftfahrzeugs (GTK) Boxer öffnet sich und die Soldaten beziehen unter Erwiderung des Feuers und im Schutze des Nebels ihre Stellungen im Wald. Funksprüche hallen durch den Wald, blitzschnell müssen die Soldaten auf neue Lageentwicklungen reagieren.

Mitten im Geschehen – der Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Dr. Herbert Lackner. Zusammen mit dem Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Alexander Sollfrank, und dem Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Arno Schöberl, war er bei den „Reichenhaller Jagern“ in Estland vor Ort.

Respekt für die Soldatinnen und Soldaten

Für den Oberbürgermeister hat der Besuch eine wichtige Bedeutung. „Ich möchte meinen Respekt ausdrücken persönlich und im Namen der Stadt Bad Reichenhall für das, was die Soldatinnen und Soldaten hier leisten.“ Für Dr. Lackner ist es einerseits ein politisches Zeichen Präsenz in Estland zu zeigen.

Mitten im Geschehen – Brigadegeneral Sollfrank erläutert Dr. Lackner den Verlauf der Übung.

Zum anderen, so sagt er, bietet die Übung Persistent Presence auch die Möglichkeit für die Soldatinnen und Soldaten, die vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten in Estland effektiv zu nutzen. Der Führer der deutschen Kräfte in Estland, Oberstleutnant Konrad Herborn, betonte: „Das was wir hier lernen und vertiefen ist eine gute und wichtige Grundlage für den bevorstehenden Einsatz in Mali.“

Seit über vier Wochen in Estland

Seit über vier Wochen ist die 3. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 in Estland vor Ort und führt intensiv Ausbildung durch. Der Oberbürgermeister zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten seiner „Reichenhaller Jager“.

Neben der Gefechtsübung ließ er es sich nicht nehmen sich auch ein Bild von der estnischen Kaserne, in der die Soldaten untergebracht sind, zu machen. Beim gemeinsamen Mittagessen und in Pausengesprächen informierte er sich über das Wohlbefinden der Gebirgsjäger und die Lage in Estland.

Sehr professionell und engagiert

„Ich habe einen sehr professionellen, einen sehr engagierten Eindruck von den Soldaten. Gerade die Übung heute hat mir gezeigt, wie

fordernd der Soldatenberuf

sein kann. Wenn in einer Gefechtsübung mit scharfer Munition geschossen wird, dann erfordert das enorme

Konzentration und mentale Stärke

.“

Neben all den gewonnenen Eindrücken sei für den Oberbürgermeister aber das Wichtigste, dass seine „Reichenhaller Jager“ wieder gesund nach Bad Reichenhall in die Heimat zurückkehren.

Zwei Wochen sind die Gebirgsjäger noch in Estland im Rahmen der NATO-Übung Persistent Presence in Estland eingesetzt. Danach geht es für sie wieder nach Deutschland zurück.

Pressemeldung Gebirgsjägerbrigade 23

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