Thema auf Kreisausschusssitzung

Junge Union wünscht sich Neubau des Landratsamtes

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Bad Reichenhall - Das Landratsamt platzt aus allen Nähten. Die Junge Union (JU) Berchtesgadener Land informierte sich im Rahmen ihrer jüngsten Kreisausschusssitzung über die geplante Erneuerung des Landratsamtes.

"Das ist die größte Investitionssumme, die der Landkreis in den letzten 30 Jahren zu stemmen hatte", so leitete JU-Kreisvorsitzender Maximilian Lederer den Vortrag seines Kreistagskollegen Sven Kluba ein, der selbst Mitglied der JU ist. 

In einer Umfrage auf unserer Seite sprach sich die Mehrheit unserer User für einen Neubau aus.

Kluba erklärte zunächst, warum eine Modernisierung des 1978 errichteten Gebäudes dringend notwendig ist. Demnach erfüllt das Landratsamt nicht mehr die aktuellen Brandschutzbestimmungen und ist auch nach energetischen Gesichtspunkten nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch die elektrischen, sanitären und heizungstechnischen Anlagen haben ihre Lebensdauer erreicht bzw. schon überschritten. Hinzu kommt der akute Platzmangel, der durch notwendige Neueinstellungen von Personal verschärft wurde. Provisorisch wurden daher bereits Container aufgestellt, was laut Kluba aber unmöglich eine Dauerlösung sein kann. Im Kreistag wurden daher verschiedene Varianten erörtert, wie dieses Problem gelöst werden kann:

Die günstigste Möglichkeit wäre es, dass bestehende Landratsamt komplett zu sanieren und fehlende Büroräume in einem anderen Teil des Landkreises anzumieten. Dies wird aber mehrheitlich abgelehnt, da man die Behörde zum einen nicht

„auseinanderreißen“

möchte und zum anderen ein Eigenbau sich nach einigen Jahren rechnet, so Sven Kluba.

Die zweite Variante besteht aus einer kompletten Sanierung des Gebäudes und einer Umstrukturierung der Büros in „Moderne Bürowelten“. Derzeit bestehen die Büros zugleich aus Arbeitsplatz und Besprechungsraum, was für den Arbeitsablauf der Mitarbeiter eher unvorteilhaft ist. Die Umstrukturierung sieht daher vor, die Büros lediglich für die Mitarbeiter zugänglich zu machen, Gespräche mit Besuchern würden dann in den Besprechungszimmern durchgeführt. Dies würde eine angenehmere Arbeitsatmosphäre schaffen. Jedoch müssten auch in dieser Variante Anbaumaßnahmen am bestehenden Gebäude erfolgen, um den gestiegenen Platzbedarf zu decken.

Pressemitteilung JU BGL

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