Übung der Flughelfergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall

Wichtige Erkenntnisse für den Einsatz von Hubschraubern bei der Waldbrandbekämpfung gewonnen

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Der Gebirgswaldbrandsatz wird am Hubschrauber eingehängt.

Bad Reichenhall - Am Freitag, 14. Oktober, wurde eine intensive Aus- und Fortbildung von insgesamt 12 Mitgliedern der Flughelfergruppe am Hubschrauberlandeplatz der Bundeswehr in Oberjettenberg sowie auf der Moosenalm durchgeführt.

Die Polizeihubschrauberstaffel Bayern stellte dazu ganztägig eine Maschine des Typs „Eurocopter EC-135“ samt Besatzung und umfangreicher Ausrüstung zur Verfügung.

Eurocopter EC-135 der Bayerischen Polizei und Super-Puma der Firma Heli-Austria

Zusätzlich stand für mehrere Stunden eine zivile Maschine der Firma Heli-Austria zur Verfügung, welche vom Landratsamt Berchtesgadener Land als Katastrophenschutzbehörde für diesen Zweck organisiert und bereitgestellt wurde.

Insbesondere diese Maschine des Typs „Super-Puma“ mit einer maximalen Traglast von 4,5 Tonnen erweiterte das Spektrum der Übung und der gebotenen Möglichkeiten.

Ziele der Ausbildung und Übung waren vor allem das sichere Arbeiten am und im Hubschrauber, das Aufnehmen und Absetzen von Flughelfern mit Hilfe der Außenwinde, der Transport von Lasten und das Befüllen und Löschen mit verschiedenen Außenlastbehältern im Hochgebirge.

Befüllen des Faltbehälters mit dem Außenlastbehälter des Polizeihubschraubers

Aber auch die Koordination mehrerer Hubschrauber durch die Führungsdienstgrade sowie die richtige Kommunikation bei einem solchen Einsatz wurde g eübt.

Übungsszenario war ein angenommener Waldbrand auf der Moosenalm  (Höhe: 1405 m üNN). Um eine erfolgreiche Brandbekämpfung durchführen zu können, wurden zu Beginn durch den Polizeihubschrauber in mehreren Flügen 6 erfahrene Flughelfer per Außenwinde abgesetzt.

Flughelfer der Feuerwehr werden von der Hubschrauber-Crew vor dem „Einsatz“ unterwiesen

Im Anschluss daran wurde die Gebirgswaldbrandausstattung des Landkreises BGL als Außenlast in das unwegsame Gelände geflogen und dort aufgebaut. Mithilfe der Löschwasserversorgung durch die Hubschrauber konnte im Anschluss eine adäquate Brandbekämpfung durchgeführt werden.

Vertreter des Geschäfts- und Fachbereiches Öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landratsamtes BGL, der bayerischen Staatsforsten sowie einiger Feuerwehren verfolgten den Übungsverlauf und konnten dabei wichtige Erkenntnisse für den Einsatz von unterschiedlichen Hubschraubern bei Waldbrandbekämpfung im Hochgebirge gewinnen.

Großes Lob an alle Beteiligten

Bemerkenswert war insbesondere auch das sehr unterschiedliche Leitungsspektrum der beiden Hubschrauber. Diese unterschieden sich erheblich hinsichtlich ihrer maximalen Möglichkeiten zum Transport von Lasten, Löschwasser, Material und Personal.

Der im Landratsamt u.a. für Öffentliche Sicherheit/Katastrophenschutz zuständige Geschäftsbereichsleiter, Herr Johannes Gruber und Herr Andreas Gabriel als Stadtbrandinspektor und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall sprachen bei der Abschlussbesprechung allen Beteiligten ein großes Lob für die gezeigten Leistungen aus und bedankten sich für ihr ehrenamtliches Engagement.

Ein herzliches Vergelt´s Gott galt vor allem der Polizeihubschrauberstaffel Bayern sowie den Mitarbeitern der Firma Heli-Austria für die perfekte Zusammenarbeit an diesem Tag.

Gedankt wurde aber auch der Bundeswehr und den Bayerischen Staatsforsten, die ganz unkompliziert die notwendigen Örtlichkeiten und das Übungsgelände zur Verfügung stellten.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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