Landidylle oder Lärmbelästigung?

Marzoller Kuhglockenstreit endet mit Kompromiss

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Marzoll/Bad Reichenhall - Für manche verkörpern Sie pure Landidylle, andere können ihr Klingeln nicht hören: Der Marzoller Kuhglockenstreit endete mit diesem Kompromiss:

Eine Kuhglocke ist eigentlich ein harmloser Gegenstand: In Marzoll hat so eine Glocke zu einem Gerichtsstreit geführt. Der hat jetzt ein vorläufiges Ende. Am Amtsgericht Laufen hat es gestern einen Kompromiss gegeben, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind, so die Bayernwelle am Mittwoch.

Demnach sollen die Kühe noch bis Ende Juni in der Nähe der Wohnbebauung grasen dürfen. Allerdings ohne Glocke. Ab Juli darf eine Kuh die Glocke wieder tragen. Dann muss die Herde aber auf eine Wiese rund 60 Meter entfernt von den Häusern verlegt werden. Der Kompromiss ist vorläufig. In einigen Monaten will sich der zuständige Richter die ganze Sache noch einmal ansehen.

Zwei Nachbarinnen haben sich durch eine Kuhglocke so gestört gefühlt, dass sie geklagt haben. Daraufhin ist das Ganze eskaliert. Es hat einen Protestmarsch gegen die Frauen gegeben. Sie haben das als Haberfeldtreiben bezeichnet. Schließlich ist das Thema vor dem Amtsgericht gelandet.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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