Veranstaltung im Landratsamt

„Neue Nachbarschaften“ - in Gemeinschaft älter werden

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Freuten sich über das große Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen: (v.l.) Barbara Müller, Doris Knaier und Susanne Flynn.

Bad Reichenhall - Viele Menschen würden im Alter alleine leben. Müssten sich Hilfe bei gemeinnützigen Organisationen holen. Doch es gibt Alternativen:

Viele Menschen möchten in eine lebendige Nachbarschaft eingebunden sein, wenn sie älter werden. Manche möchten in Gemeinschaft mit anderen wohnen, z.B. in einer Hausgemeinschaft für Senioren oder generationenübergreifend. Auf Einladung von Barbara Müller, Seniorenbeauftragte für den Landkreis Berchtesgadener Land, stellten die Referentinnen Doris Knaier und Susanne Flynn vom Verein Urbanes Wohnen e.V. unterschiedliche alternative Wohnformen vor.

„Neue Nachbarschaften“ entstehen in dem vorhandenen Wohnumfeld. Diejenigen, die an einem stärkeren „Miteinander“ Interesse haben, schließen sich zusammen. Die „Neue Nachbarschaft“ tritt an die Öffentlichkeit, eine gemeinsame Kasse oder ein Verein stellt Verbindlichkeit her. Zwischen den Mitgliedern entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl sowie ein ausgewogenes Geben und Nehmen.

Bei dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ wohnen junge Menschen in Studium oder Ausbildung bei älteren Menschen. Die Senioren stellen freien Wohnraum zur Verfügung und erhalten dafür von den jungen Leuten Hilfe und Unterstützung im Alltag.

Im Rahmen von Hausgemeinschaften, für Senioren oder generationenübergreifend, leben die Parteien in eigenen Wohnungen zusammen in einem Haus. Daneben stehen Gemeinschaftsräume und Grünflächen zur Verfügung, die gemeinsam genutzt werden können. Die Bewohner helfen sich gegenseitig und gestalten in unterschiedlichen Formen gemeinsam ihre Freizeit.

Die Veranstaltung im Landratsamt war sehr gut besucht. Viele Fachleute und Privatpersonen zeigten großes Interesse an den vorgestellten alternativen Wohnformen.

Der Verein Urbanes Wohnen e.V. begleitet und unterstützt seit über 20 Jahren Projekte und Initiativen zum gemeinschaftlichen Wohnen. Wer sich intensiver zum Thema „alternative Wohnformen“ informieren möchte, kann sich an die Referentin Doris Knaier vom Verein Urbanes Wohnen e.V. Wohnwerkstatt, München, Tel. 089 391697 E-Mail doris.knaier@urbanes-wohnen.de oder an die Seniorenbeauftragte für den Landkreis, Barbara Müller Tel. 08651 773 862 E-Mail barbara.mueller@lra-bgl.de wenden.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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