Vor dem Landgericht Traunstein

Bayreuther verklagt Bad Reichenhall auf Schadensersatz

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Traunstein/Bad Reichenhall - Am Landgericht Traunstein geht am Montag der Prozess gegen die Stadt Bad Reichenhall in die zweite Runde.

Kläger ist ein Familienvater aus Bayreuth. Wie die Bayernwelle berichtet, fordert er 20.000 Euro Schmerzensgeld und 100.000 Euro Schadensersatz. Der Mann ist im November 2013 in Bad Reichenhall bei Schneefall auf eisglatter Straße ausgerutscht. Angeblich soll sie nicht ausreichend geräumt gewesen sein sagt er. 

Bei dem Sturz hat er sich verletzt. Operationen und immerwährende Schmerzen sind die Folge gewesen.

Seinen Job bei der Mozartkugel-Firma Reber hat er nicht mehr ausführen können. Deswegen hat er jetzt die Stadt verklagt. 

Am ersten Prozesstag hat ein Vertreter der Stadt die Vorwürfe des Klägers zurückgewiesen, meldet die Bayernwelle. „Die Voraussetzungen für eine umfangreiche Räum- und Streupflicht seien nicht vorgelegen,“ heißt es. 

Am Montag sollen weitere Zeugen aussagen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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