Optimierte Energieversorgung

Energieoptimierung in der RupertusTherme Bad Reichenhall

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Bad Reichenhall - Die optimierte Energieversorgung mit Neubau, Blockheizkraftwerk und Pufferspeicher wurde nun in der RupertusTherme in Betrieb genommen. Sie beruht auf vier Säulen.

Dazu gehören das gasbetriebene BHKW, die Gas-Kesselanlage sowie die strombetriebenen Wärmepumpen und die Direktanbindung Saline mit Warmwasser. Kern der Energieoptimierung ist der Neubau eines leistungsstarken Blockheizkraftwerks sowie ein Wärmeverbund der Energieversorgung über einen Pufferspeicher. Eine intelligente Steuerungstechnik sorgt für ein optimiertes Energiemanagement.

Die vom BHKW und Kesselanlage erzeugte Wärmeenergie wird zentral in einem Pufferspeicher verbracht, daraus ziehen die einzelnen Verbrauchsstellen in der RupertusTherme ihre Wärmeenergie. Als Grundversorgung im Niedertemperaturbereich (Lüftungsanlage, Außenbecken) dient weiterhin die direkte Wärmeversorgung der Saline. Mit den bestehenden Wärmepumpen könnte das Temperaturniveau weiter angehoben werden, sofern in den kalten Wintermonaten erhöhter Wärmebedarf besteht.

Zwei Ingenieurbüros beteiligt

Das Konzept zum Wärmeverbund des Familienbades und der Therme wurde vom Ingenieurbüro Riefle aus Welchingen erstellt. Zusammen mit dem Ingenieurbüro Gollwitzer aus Bayerisch Gmain wurde die Anlage geplant und projektiert.

Nach Ausschreibung der Gewerke und Submission wurde die Fa. Koller aus Bischofswiesen mit der Heizungsinstallation beauftragt. Mit der elektrotechnischen Installation wurde die Fa. Ziemer aus Bad Reichenhall, mit der Gebäudesteuerungstechnik die Fa. R & S aus Großgmain beauftragt. Das BHKW Modul wurde durch die Fa. MTU Onsite Energy aus Augsburg geliefert.

Das gelieferte BHKW Modul mit zwölf Zylinder und 22,6 Litern Hubraum mit seiner elektrischen Leistung von 228 kW wurde als Grundversorgung der Rupertustherme konzipiert. Die Anlage hat einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Der erzeugte Strom wird fast ausschließlich direkt in der Therme verbraucht. Der überschüssige Strom wird ins Verteilnetz der Stadtwerke Bad Reichenhall eingespeist, die den zusätzlichen Strombedarf sowie das Erdgas für die Rupertustherme liefern.

Die erzeugte Strommenge würde genügen um 500 Haushalte mit Strom zu versorgen. Durch die dezentrale Stromerzeugung entlastet die Anlage die Umwelt um etwa 700.000 kg/ CO2 pro Jahr.

Entscheidend für wirtschaftliche Entwicklung

Für Geschäftsführer - stv. Kurdirektor Dirk Sasse ist die nachhaltige energetische Optimierung der Gesamtanlage der Rupertustherme entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Dies erreiche man durch eine höhere Eigenstromerzeugung von 2.160.000 kWh/a und einer damit verbundenen Senkung der Energiekosten von ca. 200.000 Euro p.a.

Die Nutzung der energetischen Fördermöglichkeiten innerhalb von zehn Jahren durch Erdgassteuerrückerstattung und KWK Vergütung runden das energetisch und wirtschaftliche Gesamtpaket hervorragend ab.

Pressemitteilung Kur-GmbH Bad Reichenhall

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