42-Jähriger im Jagersteig abgestürzt

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Bad Reichenhall - Ein 42-jähriger Salzburger ist am frühen Samstagabend im Jagersteig auf der Hochstaufen-Südseite rund 70 Meter unterhalb des Reichenhaller Hauses etwa zehn Meter tief abgestürzt und schwer verletzt worden. **Polizeimeldung**

Polizeimeldung

Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger sowie die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ waren im Einsatz und konnten ihn unmittelbar vor einer Schlechtwetterfront und im letzten Tageslicht per Rettungstau ins Tal fliegen.

Der Mann war im Jagersteig am Hochstaufen unterwegs und stürzte aus bisher ungeklärter Ursache rund zehn Meter tief über steiles Felsengelände ab, wobei er schwer verletzt in einer Mulde liegen blieb. Sein Begleiter leistete zusammen mit dem Staufenwirt Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein gegen 18.46 Uhr die Bergwacht alarmiere. Der Einsatzleiter forderte aufgrund der gemeldeten Verletzungen neben seiner Mannschaft auch den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ an, um den Patienten möglichst rasch vor der nächsten Regenfront und noch bei Tageslicht ins Tal zu bringen.

Nach einer Zwischenlandung in der Reichenhaller Kaserne brachte der Pilot den Notarzt und den Bergwacht-Einsatzleiter per Rettungstau zur rund 1700 Meter hoch gelegenen Unfallstelle. Der schwer verletzte Salzburger musste noch vor Ort von den Einsatzkräften medizinisch versorgt werden, bevor er im Luftrettungssack gesichert zusammen mit dem Arzt ins Tal geflogen werden konnte. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte den Patienten danach zur weiteren Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Kurz bevor es dunkel wurde und unmittelbar vor den nächsten schweren Regenschauern holte der Pilot noch den Bergwacht-Einsatzleiter ab, der innerhalb weniger Minuten bis zum Landeplatz hinter dem Reichenhaller Haus aufgestiegen war und im Schwebeflug in den Hubschrauber einsteigen konnte. Zehn Männer und Frauen der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger waren rund zwei Stunden lang im Einsatz und hielten sich für einen eventuell notwendigen bodengebundenen Abtransport des Patienten bereit, da bis zuletzt nicht sicher war, ob das schlechte Wetter und die fortgeschrittene Tageszeit noch einen weiteren Hubschrauberflug zulassen.

BRK BGL

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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