Brand einer Werkshalle

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Berchtesgaden - Am frühen Donnerstagmorgen kam es in einem Gewerbebetrieb in der Unterau zu einem Brand. Im Einsatzverlauf mussten drei Personen ärztlich versorgt werden. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe.

Um 4.15 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei ein Notruf eines Anwohner in Gartenau ein, dass in der Nachbarschaft ein Gebäude brennen würde. Die alarmierten Feuerwehren fanden einen Dachstuhlbrand bei einem Gewerbebetrieb vor. Die umfangreichen Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hinweg. Die letzten Glutnester konnten erst gegen 8.30 Uhr abgelöscht werden. Durch das Feuer bildeten sich tiefschwarze Rauchwolken. Vorsorglich wurde über Rundfunk eine Warnmeldung für die Nachbarschaft veranlasst, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Einsatzgebiet wurde abgesperrt. Schadstoffmessungen der Feuerwehr ergaben jedoch keine kritischen Werte.

Im Laufe der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt und musste nach Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert. Auch ein Arbeiter einer benachbarten Firma mit einer Rauchgasvergiftung und eine Anwohnerin mit Schock mussten medizinisch versorgt werden. Durch das Feuer wurde die Werkshalle der Firma für Formenbau und einige hochwertige Produktionsmaschinen weitgehend zerstört. Erste Schadensschätzungen belaufen sich auf über 1 Million Euro. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auch ein Brandgutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde hinzu gezogen. Im Einsatz waren 210 Kräfte der umliegenden Feuerwehren, auch aus dem benachbarten Österreich. Das BRK war mit 20 Helfern und Notarzt an der Brandstelle.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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