Bürgermeister ist stolz auf "seine" Polizei

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Traunreut - Traunreuts Erster Bürgermeister Franz Parzinger war zu Besuch bei der Polizei. Er freute sich über die gute Sicherheitslage und die hohe Aufklärungsquote.

Im Rahmen seines alljährlichen Informationsbesuches bei der Polizei informierte sich Traunreuts Erster Bürgermeister Franz Parzinger am 11. Juni über die Sicherheitslage in seiner Stadt. Dabei durfte er sich darüber freuen, dass ihm der Leiter der Traunreuter Polizei, Johann Bohnert, eine leichte Abnahme der Straftaten in der größten Stadt im Landkreis bescheinigen konnte. Positiv sticht auch die Aufklärungsquote heraus. Diese hat sich von 61 auf 64 Prozent erhöht.

30 Prozent der Straftaten betrifft die Eigentumskriminalität - meist sind es Ladendiebstähle. Leider muss auch eine Zunahme der Gewaltdelikte von 30 auf 49 Fälle verzeichnet werden. Allerdings gab es keine herausragenden Fälle von Gewaltanwendung. Vordringlich ging es um Auseinandersetzungen von jungen Männern unter Alkoholeinfluss.

Erfreulich ist auch, dass gegen den bayernweiten Trend die Fahrraddiebstähle in Traunreut von 99 auf 67 Fälle zurückgegangen sind. Auch die Zahl der Ladendiebstähle hat sich von 116 auf 63 Fälle fast halbiert.

Ein Erfolg konnte auch gegen die sogenannten Schockanrufer erzielt werden. Es handelt sich meist um litauische Tätergruppen, die gezielt ältere russsisch sprechende Opfer anrufen und eine Notlage ihrer Söhne vortäuschen, die man nur durch eine rasche finanzielle Hilfeleistung beheben könne. In mehreren Fällen wurde so von Bürgern hohe Geldbeträge erschlichen. Die Polizei konnte vor kurzem mehrere dieser Betrüger schnappen und diese sitzen bereits in Untersuchungshaft.

Der Rathauschef freute sich, als er hörte, dass der Verkehrsbereich durchaus positiv auffällt. In Traunreut gibt es durch die gut ausgebauten Straßen wenig schwere Verkehrsunfälle. Insbesondere gab es vergangenes Jahr keinen tödlichen Unfall im Dienstbereich. Wenn die Polizei dennoch einschreiten muss, geht es oft um gedankenlose Parksünder. Gerade durch parkende Autos können Feuerwehreinsätze behindert werden. So musste im Mai in der Sebastian-Bach-Straße ein Auto versetzt werden, weil die Feuerwehr mit der Drehleiter nicht durchkam. Knapp einer Katastrophe entging die Stadt allerdings Anfang März, als ein Betonmischer in eine Tankstelle raste und nur um wenige Zentimeter eine Zapfsäule verfehlte. Nur aufgrund glücklicher Umstände wurde bei dem Unfall niemand verletzt oder gar getötet.

Zum Abschluss seines Besuches bedankte sich Franz Parzinger bei den Traunreuter Polizeibeamten, insbesondere bei Dienststellenleiter Johann Bohnert, für deren außerordentliches Engagement und dass sie sich so sehr für die Sicherheit der Traunreuter Bürger einsetzen und wünschte Ihnen, dass sie immer gesund von ihren Einsätzen zurückkommen. Für die äußerst stark belastete Polizeistation Traunreut wäre es natürlich wünschenswert, wenn sie mehr Personal bekämen, so das Stadtoberhaupt abschließend.

Pressemitteilung Polizeistation Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

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