600 Euro teurer Ausweis hilft auch nicht

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Teisendorf - Für einen nigerianischen Mann, der von Salzburg nach Rosenheim reisen wollte, war bereits in Teisendorf Endstation. Sein Ausweis war gefälscht:

Am Sonntag, den 16. Dezember fand die Zugfahrt eines Nigerianers von Salzburg nach Rosenheim bereits auf Höhe Teisendorf ein jähes Ende. Den geschulten Augen der Freilassinger Bundespolizisten entging nicht, dass die Dokumente, die der Reisende bei der Polizeikontrolle vorgelegt hatte, falsch waren. Inzwischen sitzt der Mann in Haft. Der 27-Jährige zeigte den Beamten italienische Papiere vor. Im Verlauf der Ermittlungen konnten diese als Totalfälschungen verifiziert werden.

Ersten Erkenntnissen zur Folge entstammt der Flüchtlingspass einer Fälschungsreihe, welche der Bundespolizei bereits seit April dieses Jahres bekannt und im Fahndungssystem erfasst ist. Der nigerianische Staatsangehörige gab an, das gefälschte Dokumenten-Set für 600 Euro von einem Freund in Italien gekauft zu haben. Er wird sich nun wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft in Traunstein ordnete an, den Afrikaner bis zu seiner Hauptverhandlung in Haft zu nehmen. Bundespolizeibeamte lieferten ihn zur Sicherung des Strafverfahrens in die Justizvollzugsanstalt in Bad Reichenhall ein. Voraussichtlich wird er im Anschluss daran das Land wieder verlassen müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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