Bei der Bad Reichenhaller Bundespolizei

Grieche will Auto abholen und bekommt Geldstrafe

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Bad Reichenhall – Ein griechischer Staatsangehöriger wollte am Dienstag eigentlich nur sein Fahrzeug bei der Bundespolizei in Bad Reichenhall abholen. Doch es verlief alles anders als gedacht:

So hatte sich dieser das sicher nicht vorgestellt. Der Wagen des Griechen war in der Vergangenheit für eine Schleusungsfahrt missbraucht worden. Damit hatte der Fahrzeughalter jedoch nachweislich nichts zu tun und so wurde er von der Bundespolizei benachrichtigt, dass er sein sichergestelltes Auto wieder abholen könne. Dementsprechend traf der 47-Jährige am Dienstagnachmittag beim Bad Reichenhaller Revier ein. 

Anstatt jedoch mit seinem Auto gleich wieder weiter zu fahren, musste der Mann mehrere Stunden im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen. Die Beamten hatten herausgefunden, dass er von der Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Anfang des Jahres hatte das Amtsgericht in Amberg gegen den Griechen einen Strafbefehl wegen Körperverletzung erlassen und ihn einschließlich Verfahrenskosten zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt rund 4.000 Euro verurteilt. 

Da er seine Justizschulden nicht begleichen konnte, drohte ihm ersatzweise ein 90-tägiger Freiheitsentzug. Offenbar wurden die Dienste des Verhafteten von seinem Arbeitgeber dringend benötigt. Daher zahlte der Chef die geforderte Summe bei einer anderen Bundespolizeidienststelle ein und sorgte so dafür, dass sein Mitarbeiter entlassen werden und zur Arbeit erscheinen konnte.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / obs

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser