Erfolgreiche Kontrollen bei Bad Reichenhall

Fahndungscomputer schlägt gleich mehrmals Alarm

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Schwarzbach/Bad Reichenhall – Die Bundespolizei stellt bei ihren Grenzkontrollen nicht nur Schleuser und Migranten fest, sondern verhaftet immer wieder auch polizeilich gesuchte Straftäter.

Am Montag stoppten die Beamten in der Kontrollstelle an der A8 bei Schwarzbach gleich mehrere Männer, gegen die gemäß Fahndungscomputer jeweils ein Haftbefehl vorlag.

Die Bundespolizisten nahmen am Montagmorgen einen Bulgaren fest, der Anfang 2015 vom Amtsgericht in Passau wegen Urkundenfälschung zu 2.800 Euro Geld- oder ersatzweise zu 140 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden war. Mangels finanzieller Möglichkeiten wurde der 39-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall eingeliefert.

Dorthin musste sich auch ein 23-jähriger Rumäne begeben. Gegen den jungen Mann lagen gleich drei Haftbefehle vor. Er war in den Jahren 2014 und 2015 vom Gericht in Mannheim beziehungsweise Heidelberg wegen Leistungserschleichung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu Geldstrafen von insgesamt rund 2.300 Euro verurteilt worden. Da er die geforderte Summe nicht begleichen konnte, hatte er ersatzweise eine 110-tägige Haftstrafe anzutreten.

Auch Ungar wandert ins Gefängnis

69 Tage muss ein ungarischer Staatsangehöriger im Traunsteiner Gefängnis bleiben. Den 41-Jährigen hatte das Amtsgericht in München vor über zwei Jahren wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von etwa 1.000 Euro verurteilt. Auch er konnte nicht zahlen und wurde von der Bundespolizei im Anschluss an die Grenzkontrolle in die Haftanstalt gebracht.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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