Raser, Schwarzfahrer und Drogenfahrten

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Traunstein - Beamte des Einsatzzuges Traunstein haben neben Drogenfahrten auch Raser gestoppt. Bei Geschwindigkeitskontrollen wurde ein Rekord von 144 km/h  gemessen.

Geschwindigkeitskontrolle der Polizei

Beamte des Einsatzzuges Traunstein überwachten am Freitag, 18.02.2010, zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr, die Geschwindigkeit auf der TS 1 bei Polsing/Palling mittels dem Laserhandmessgerät.
Gemessen wurde dabei der Verkehr von Oberweißenkirchen kommend in Richtung Palling. Bei zulässigen 100 km/h mussten 6 Pkw-Lenker beanstandet werden. Davon wurden drei Fahrer mit einem Verwarnungsgeld belegt – gegen drei andere Fahrzeugführer wurde wegen erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Schnellste war hier mit 139 km/h unterwegs.

Ebenfalls am Freitag zwischen 17.15 Uhr und 18.15 Uhr, wurde die Geschwindigkeit auf der B 304 bei Rabenden mittels dem Laserhandmessgerät überwacht.
Gemessen wurde dabei der Verkehr von Obing kommend in Richtung Rabenden. Bei zulässigen 100 km/h mussten 2 Pkw-Lenker beanstandet werden. Gegen beide wurde wegen erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der Schnellste war hier mit 144 km/h unterwegs. Da dieser erst seit 3 Monaten im Besitz seines Führerscheins ist und sich somit noch in der Probezeit befindet, erwartet ihn nun außer dem Bußgeld noch eine Verlängerung der Probezeit sowie eine Nachschulung.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am Freitag, den 18.02.2011, gegen 13.30 Uhr, kontrollierten Beamte des Einsatzzuges Traunstein in der Werner-von-Seimens-Straße einen Pkw Ford, der mit einem jungen Pärchen besetzt war. Bei der Kontrolle wurde schnell klar, dass der Fahrer aktuell keinen Führerschein besitzt bzw. noch nie eine Fahrerlaubnis besessen hatte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Faherlaubnis eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass besagter Pkw Ford auf die Lebensgefährtin des jungen Mannes zugelassen ist. Da es in ihrer Verantwortung stand, sicherzugehen, dass mit ihrem Fahrzeug nur Personen fahren, die über die erforderliche Erlaubnis verfügen, wurde auch gegen sie ein Strafverfahren wegen des Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Beide werden sich daher nun vor Gericht für ihr Verhalten verantworten müssen.

Schwarzfahrer mit Diebesgut

Am Freitag, 18.02.2011, 20.00 Uhr, kontrollierte eine Streifenbesatzung des Einsatzzuges Traunstein im Stadtgebiet einen 43-jährigen, gebürtigen Kasachen, am Steuer eines Pkw. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Töginger noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Da ihm seine Ehefrau ihren VW Golf zur Verfügungen gestellt hat, obwohl sie wusste, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, erwartet sie ein Strafverfahren wegen Ermächtigens zum Fahrer ohne Fahrerlaubnis. Auf der Rücksitzbank befand sich eine den Beamten, aufgrund zurückliegender Ermittlungsverfahren, bekannte Person.

Der 28–jährige Altöttinger hatte sich während der Fahrt geduckt hatte, um nicht erkannt zu werden. Der Grund dafür lag neben ihm: In einer Sporttasche befanden sich 9 Flaschen Wodka sowie 1 Flasche Wiskey. Zur Herkunft des Branntweines im Wert von gut 200 Euro konnte der Mann keine vernüftigen Angaben machen.

Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass es sich um Diebesgut aus einem Töginger Verbrauchermarkt handelt. Der schon einschlägig in Erscheinung getretene Mann hatte den Schnaps während der Verkaufszeiten im Laufe des Freitag dem Lagerbereich entwendet. Inwieweit der Fahrer des VW noch in diese Sache verwickelt ist, müssen die folgenden Ermittlungen zeigen.

Unter Drogeneinfluss unterwegs

Am Freitag, 18.02.2011, gegen 21.15 Uhr wurde von einer Streifenbesatzung des Einsatzzuges Traunstein in der Hauptstrasse ein 39-jähriger Rosenheimer mit seinem Pkw kontrolliert.

Die Beamten stellten bei ihm drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Deshalb wurde ihm ein freiwilliger Vortest angeboten. Diesen lehnte er jedoch rigoros ab. Die Folge war eine Blutentnahme im Kreisklinikum Mühldort. Diese wird genau zeigen ob und welche Drogen er vor Fahrtantritt konsumiert hat. Gegen den Fahrer wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Trunkenheit im Verkehr geführt.

Drogenfahrt beendet

Eine Streife des Einsatzzuges Traunstein überprüfte am Freitag, 18.02.2011, gegen 20.15 Uhr, einen Pkw Audi im Bereich der Teplitzer Straße. Der Wagen war den Beamten zuvor aufgefallen, weil er ohne Licht stadteinwärts gefahren war. Bei der folgenden Kontrolle wurden beim 18-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Einen Drogenschnelltest konnte oder wollte der junge Mann nicht durchführen.

So musste er die Polizei zur Blutentnahme begleiten. Sein Wagen wurde abgestellt – er und seine drei jugendlichen bzw. heranwachsenden Mitfahrer mussten zu Fuß weitergehen. Gegen den Auszubildenden wird ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr geführt. Sollte die Blutuntersuchung den Anfangsverdacht der Beamten bestätigen, erwartet ihn der Entzug der Fahrerlaubnis. Zudem wird sich dann die Führerscheinstelle noch des Falles annehmen.

Schließlich besitzt der junge Mann erst seit einem halben Jahr den Führerschein.

Pressemitteilung OED Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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