Public Viewing in Freilassing

Polizei zieht positive Bilanz nach Vorrundenende

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Freilassing - Das Public Viewing verlief in dieser EM bis jetzt ohne große Sicherheitsstörungen. Die Polizei hofft, dass dies auch weiterhin so sein wird und bestraft diejenigen, die Krawall machen oder Gesetzt brechen.

Ohne größere Sicherheitsstörungen verliefen die Public Viewing Veranstaltungen im Bereich der Polizeiinspektion Freilassing.

Insgesamt zwei Gaststättenbetreiber und ein Verein hatten bei der Stadtverwaltung die Einrichtung einer öffentlichen Zuschauerfläche angezeigt bzw. eine entsprechende Genehmigung beantragt. Auch wenn das Wetter nicht immer wie gewünscht mitspielte, so war insbesondere bei den Begegnungen mit deutscher Beteiligung ein verstärkter Zulauf feststellbar. Trotz teilweise überschwänglicher Freude und freudigem Jubel blieb jedoch alles „im grünen Bereich“.

„Wir hoffen natürlich, dass dies auch im weiteren Turnierverlauf so bleibt und feiernde Fußballfans weiter Rücksicht auf Anwohner sowie die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen. Wie so oft im Leben - die richtige Mischung macht es hier - lautet das Statement des Inspektionsleiters, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber.

Insbesondere die mittlerweile sehr beliebten Autokorsos stehen dabei im Focus. Die Polizei versteht sich hier nicht als Spielverderber, aber Spielregeln gelten nicht nur auf dem Fußballfeld sondern auch im Straßenverkehr. Rein rechtlich gesehen handelt es sich bei einem Autokorso um eine übermäßige Straßenbenutzung, für die eine Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde erforderlich ist. Bei einer spontanen Durchführung trifft die Polizei die notwendigen Maßnahmen und legt die erforderlichen Auflagen fest.

Mögliche Gründe für das Einschreiten der Polizei sind der Zeitpunkt und die Dimension des Autokorsos, das Verhalten der Teilnehmer und Zuschauer sowie die spezifischen, aus dem Autokorso resultierenden Gefahren, vor allem aufgrund der Vermischung mit Fußgängern.

„Wir wollen niemandem die Freude an der Europameisterschaft nehmen, schließlich haben wir auch in unseren eigenen Reihen viele Fußballanhänger. Entstehen durch das Verhalten einzelner oder durch eine Gruppe übermäßig feiernder Fans jedoch Sicherheitsstörungen oder ist die Gesundheit von Personen in Gefahr, werden wir Einschreiten und auch einmal „die rote Karte“ zeigen“ so Huber.

Pressemeldung Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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