Viel Arbeit für die Schleierfahnder

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Piding - Es liegt ein arbeitsreiches Wochenende hinter den Beamten der Fahndung. Trotz desferienverkehrs gelang es den Schleierfahndern, zahlreiche Straftaten aufzudecken.

Einen längeren Aufenthalt in Deutschland als ursprünglich vorgesehen muss jetzt ein 41-jähriger Mazedonier einplanen. Er war Insasse in einem kroatischen Linienbus, welcher von Zupanja nach Dortmund und wieder zurückfährt. Als der Bus einer Personenkontrolle unterzogen wurde, händigte er einen relativ neuen mazedonischen Reisepass aus. Bei der Kontrolle viel den Beamten auf, dass der angebliche „Tourist“ sehr gut deutsch sprach, was auf eine längere Aufenthaltszeit in Deutschland in der Vergangenheit hinweisen könnte. Die Personalien, welche aus dem ausgehändigten Pass hervorgingen, waren im Fahndungsbestand der Polizei nicht registriert, damit gaben sich die Beamten jedoch nicht zufrieden. Letzten Endes kamen sie dem Mazedonier dann doch noch auf die Spur, konnten nachweisen, dass er seinen Namen gewechselt hatte, und ermittelten prompt einen Haftbefehl wegen dem Betäubungsmittelgesetz im Fahndungsbestand, welcher gegen den „Tourist“ besteht und ihm einen Aufenthalt von über sieben Jahren beschert.

Doch auch in anderen Bereichen wurden die Beamten fündig. In neun Fällen der unerlaubten Einreise und des illegalen Aufenthalts mussten sie tätig werden und die entsprechenden Maßnahmen treffen. Des Weiteren brachten sie mehrere Betäubungsmittelverstöße zur Anzeige, zwei Verstöße wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und vier Verkehrsteilnehmer betrieben ihr Fahrzeug, ohne die erforderliche Haftpflichtversicherung dafür bezahlt zu haben. Zudem konnten zehn Fahndungstreffer bearbeitet werden, bei denen die überprüften Personen ausgeschrieben waren, um z.B. ihren Aufenthaltsort zu ermitteln, oder einfach der Verdacht besteht, dass sie Vorbereitungen zu einer erneuten Straftat treffen könnten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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