Kontrolle auf A8 bei Piding

Vermeintlicher Flüchtling war in Wahrheit ein Russe

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Piding - Endstation war für einen jungen Russen an Ostern am Grenzübergang nach Deutschland. Dem 18-Jährigen wurden seine zahlreichen falschen Dokumente zum Verhängnis:

Am Ostersonntag gegen 9 Uhr wurde den Beamten der Schleierfahndung in Piding von der Bundespolizei zuständigkeitshalber ein 18 Jahre alter russischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Österreich übergeben. Der junge Mann hatte bei der Einreisekontrolle auf der A8 in Piding einen gültigen Konventionspass für Flüchtlinge vorgewiesen, darüber hinaus aber noch einen polnischen Führerschein, der sich als Fälschung heraus stellte. Einen echten Führerschein besaß er nicht.

Der Russe wurde bei der Polizeiinspektion Fahndung wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt und muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Nachdem auch von den drei anderen Fahrzeuginsassen keiner einen Führerschein vorweisen konnte, mussten sie auf einen Ersatzfahrer warten. Der Russe setzte die Fahrt in seinem BMW X5 dann auf der Beifahrerseite fort.

Pressemeldung VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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