Endstation für Albaner in Piding

Tankbeleg erregt Argwohn der Polizei

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Piding - Für zwei Albaner war am Ostermontag Endstation auf der A8 bei Piding. Die Polizei schaute genau hin - und den beiden Männern wurde ein Tankbeleg zum Verhängnis:

Am Ostermontag in den Abendstunden kontrollierten die Schleierfahnder einen Wagen mit deutschem Ausfuhrkennzeichen, der Richtung Salzburg unterwegs war. Als Fahrzeuginsassen wurden zwei albanische Staatsangehörige festgestellt. Sie konnten alle geforderten Dokumente für sich und das Fahrzeug aushändigen.

Bei der Überprüfung des Wagens und der mitgeführten Gegenstände fiel dem geübten Auge ein Tankbeleg aus dem niederländischen Grenzgebiet auf. Auf Befragung gaben die Reisenden an, vor einer Woche mit dem Flugzeug nach München gekommen zu sein. Anschließend kauften sie das Auto und machten eine "Spritztour" nach Holland. Nun wollten sie in ihre Heimat fahren. 

Diese Aussage kam den Beamten komisch vor und baten die Albaner mit zur Dienststelle zu fahren, wo das Fahrzeug genauer unter die Lupe genommen wurde. Ob sie irgendwelche verbotenen Gegenstände, wie zum Beispiel Waffen oder Rauschgift mit sich führen würden, verneinten sie zu nächst.

Die Durchsuchung des Wagens entlarvte die beiden Männer jedoch als Lügner. Unter dem Teppich der Beifahrerseite wurden fünf Tütchen mit insgesamt 4000 Cannabis-Samen aufgefunden. Nach einer Bezahlung einer Sicherheit für die zu erwartende Strafe konnte die Heimreise fortgeführt werden.

Pressemeldung VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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