Schleierfahnder nahmen Gesuchten in Piding fest

Palästinenser schoss gezielt auf drei Personen 

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Piding - Zunächst ein verbotenes Pfefferspray, dann die große Überraschung beim Überprüfen der Identitäten: Der kontrollierte Palästinenser wurde wegen versuchten Mordes gesucht.

Am Donnerstagvormittag kontrollierte eine Streife der Pidinger Schleierfahnder ein französisches Fahrzeug mit zwei Männern, das Richtung München unterwegs war. Beide Reisenden händigten ihre Dokumente den Beamten aus. Der Beifahrer gab seinen israelischen Flüchtlingsausweis her. Um die Sachlage genauer abzuklären wurden die Männer gebeten mit ihrem Fahrzeug zur Dienststelle zu folgen.

Auf der Dienststelle angekommen wurde das Fahrzeug genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde in der Handtasche des Beifahrers ein, in Deutschland verbotenes, Pfefferspra y aufgefunden. Auch wurden die Fahnder bei der Überprüfung der Personen im Fahndungsbestand fündig. Unter abweichenden Personalien wurde der Beifahrer von dem Amtsgericht Dortmund wegen versuchten Mord gesucht.

Palästinenser schoss auf Menschengruppe

Um sich Klarheit über die Personengleichheit zu verschaffen, wurden von den Kollegen in Dortmund Lichtbilder angefordert. Dadurch konnte die Person eindeutig identifiziert werden. Der Gesuchte hatte Mitte 2010 versucht in Dortmund drei Personen mit gezielten Schüssen zu töten. Hierbei verfehlte er jedoch zwei nur die dritte erlitt einen Steckschuss im Oberschenkel der operativ entfernt werden musst. Die Tat verübte er aus seinem Fahrzeug bei der Vorbeifahrt an der Gruppe.

Anschließend setzte er sich ins Ausland ab. Damals konnten er zweifelsfrei durch die Geschädigten identifiziert werden. Dem Mann wurde der Haftbefehl vom zuständigen Ermittlungsrichter eröffnet und anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht. Von dort aus wird er nach Dortmund überstellt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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