Pakistani geht Fahndern in Piding ins Netz

Asylbewerber gleichzeitig in drei Staaten gemeldet

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Piding - Fahnder ermitteln nach Festnahme eines potenziell betrügerischen Asylsuchenden: Hat der angebliche Pakistani Sozialleistungen zu Unrecht kassiert?

Die Pidinger Schleierfahnder kontrollierten am Samstag, den 20.05.2016, gegen 17 Uhr den aus Salzburg kommenden Flixbus nach erfolgter Einreise in Piding. Ein 47 Jahre alter angeblicher Pakistani  konnte keinen Reisepass vorweisen und zeigte auf seinem Handy eine deutsche Duldung vor, die jedoch mit seiner Ausreise aus Deutschland ungültig geworden war.

Asylantrag in Italien gestellt

Bei der Durchsuchung wurden neben einer österreichischen Meldebescheinigung vom 18.05.2016 auch italienische Dokumente gefunden. Daraus ging hervor, dass er mit seiner Frau und drei minderjährigen Kindern einen Asylantrag in Italien gestellt hatte, und er angeblich von Pakistan über Griechenland nach Italien geflüchtet war.

Tatsächlich war er aber bereits seit 2015 im deutschen Leimen gemeldet und wohnhaft und reiste zwischen den Staaten hin und her. Der Pakistani wurde zuständigkeitshalber der Bundespolizei in Freilassing übergeben. Von dort werden weitere Ermittlungen geführt, ob und welche Sozialleistungen doppelt oder zu Unrecht kassiert wurden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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