Alkoholisiert gegen Leitplanke geprallt

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Piding - Eine nächtliche Alkoholfahrt endete für einen Lkw-Fahrer in der Leitplanke der B20. Vorher rammte er noch ein Verkehrsschild und einen anderen Lastwagen.

Ein 50-jähriger türkischer Staatsangehörige fuhr mit seinem Sattelzug (mit Auflieger) am Dienstag, den 04.06.13, gegen 03:45 h in Piding auf der Lattenbergstraße. Da sich der Lkw-Fahrer offensichtlich verfahren hatte, wollte er in Höhe der Einmündung Berchtesgadener Straße mit seinem Fahrzeug wenden. Hierbei beschädigte er einige Verkehrszeichen und fuhr dann, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern auf der Lattenbergstraße zurück in Richtung „Burger King“.

In der dortigen langgezogenen Linkskurve kam er mit seinem Gefährt nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen geparkten Lkw einer österreichischen Firma. Der parkende Lkw wurde seitlich aufgeschlitzt. Der im Führerhaus des geparkten Fahrzeuges schlafende Lenker wurde durch den Aufprall wach. Eh er aus seinem Fahrzeug heraus kam, hatte der unfallflüchtige Lkw-Fahrer die zweite Unfallstelle verlassen. Auch hier kümmerte er sich nicht um den entstandenen Fremdschaden. In der Folge fuhr er mit seinem Sattelzug auf der B 20, weiter in Richtung Freilassing. Kurz nach dem Parkplatz „Salzburgblick“ in Hammerau (Dienstbereich der PI Freilassing) kam der Lkw dann nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Diese wurde auf ca. 15 m beschädigt.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Von den Polizeibeamten wurde eine Blutentnahme angeordnet, die im Krankenhaus Bad Reichenhall durchgeführt wurde. Der türkische Führerschein des Lkw-Fahrers wurde sichergestellt. Da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wurde der betrunkene Mann vorläufig festgenommen und zur Dienststelle nach Bad Reichenhall gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein wird vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und wird über Folgemaßnahmen entscheiden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an, so muss der Beschuldigte noch mit einem Dolmetscher zu den Unfällen vernommen werden.

Der erheblich beschädigte Lkw wurde durch eine Spezialfirma abgeschleppt, nachdem die polizeiliche Sicherstellung erfolgt war. Die Spurensicherung übernahmen die Spezialisten der VPI Traunstein (Unfallflucht), wobei die Beteiligung des flüchtigen Lkw nachgewiesen werden konnte.

Der Gesamtschaden wird auf ca. 30.000.- Euro geschätzt.

Der türkische Lkw-Fahrer musste, nach Rücksprache mit der StA Traunstein eine Sicherheitsleistung in Form von mehreren hundert Euro hinterlegen, erst dann konnte er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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