Führerschein auf dem Schwarzmarkt gekauft

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Bad Reichenhall - Da der Berufskraftfahrer zweimal in seiner Heimat durch die Führerscheinprüfung gerauscht war, besorgte sich der 26-jähriger Rumäne kurzerhand den Schein auf illegalem Weg.

Rund 500 Euro hatte der in Österreich beschäftigte Berufskraftfahrer für die Fälschung investiert. Beamte der Schleierfahndung deckten jetzt den Schwindel im Rahmen einer Kontrolle seines Kleintransporters kurz vor der Ausreise am ehemaligen Autobahngrenzübergang Bad Reichenhall auf und stoppten die Weiterfahrt. Nach Anzeigenaufnahme wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie Hinterlegung einer angemessenen Kaution, wurde der Rumäne wieder entlassen.

Mit seiner Entlassung muss der Ertappte auch mit Konsequenzen in beruflicher Hinsicht rechnen, da sein Chef, der den Lieferwagen abholen musste, auf Dauer sicherlich keinen Kraftfahrer ohne Führerschein beschäftigen wird. Am späten Dienstagnachmittag hatte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein den Alleinfahrer mit dem österreichischen Transporter rund 500 Meter vor der Ausreise nach Österreich aus dem fließenden Verkehr gezogen.

Trotz anfänglichem Leugnen musste der ledige Kraftfahrer in seiner späteren Vernehmung einräumen, dass er den an die Kontrollbeamten ausgehändigten rumänischen Führerschein der Klasse B (Pkw) auf illegale Weise erworben hatte. Die Beamten hatte den Mann bereits an Ort und Stelle darauf hingewiesen, dass sie seinen vorgezeigten Schein eindeutig als Fälschung erkannt haben, da von dieser Machart bereits mehrere Falsifikate sichergestellt wurden.

Ohne Führerschein und fahrbaren Untersatz musste sich der in Salzburg wohnhafte Beschuldigte von Bekannten bei den Fahndern in Urwies abholen lassen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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