Fahnungserfolg in ungarischem Reisebus

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Piding - Schlechter Start ins neue Jahr für einen Ungarn: Es wurde ein Haftbefehl erlassen und sein Führerschein beschlagnahmt.

Ein 40 Jahre alter Ungar musste in den Morgenstunden des 3. Januar 2011 schmerzlich feststellen, dass die deutsche Justiz mit Verkehrssündern hart umgeht. Beamte der Schleierfahndung kontrollierten ihn gegen 3.20 Uhr auf der Autobahn A8 auf Höhe Piding als Insassen in einem ungarischen Reisebus auf dem Weg von Budapest nach München und stellten dabei gleich mehrere Fahndungsnotierungen fest.

Weil er sich in den letzten Jahren mehrmals ohne gültige Fahrerlaubnis hinter das Steuer von Fahrzeugen gesetzt hatte, erließ die zuständige Staatsanwaltschaft schließlich einen Haftbefehl gegen den Mann und eine Beschlagnahmeanordnung für seinen ungarischen Führerschein. Nachdem er die Geldstrafe in Höhe von rund 3300 Euro nicht aufbringen konnte, muss er nun die nächsten fünfzig Tage ins Gefängnis gehen. Darüber hinaus wurde er von den Münchener Behörden gesucht, weil er einen Computer gekauft hatte, obwohl er wusste, dass dieser gestohlen war. Dies erfüllt den Tatbestand der Hehlerei und wird vermutlich eine weitere Strafe nach sich ziehen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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