Polizeikontrolle auf Autobahn A8 Salzburg-München:

Slowake muss in Knast, Grieche muss blechen

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Anger/Piding - Polizeikontrolle auf Autobahn A8  und der Fahndungscomputer schlug gleich zweimal Alarm.

Auf der Autobahn A8 Salzburg-München haben Bundespolizisten am Dienstag, den 11. März, an der Autobahnausfahrt Anger die Insassen eines in der Slowakei zugelassenen Autos kontrolliert. Der Beifahrer konnte sich ordnungsgemäß mit slowakischen Papieren ausweisen. Bei der Überprüfung der Personalien schlug jedoch der Fahndungscomputer Alarm. Der Mann wurde mit einem Haftbefehl gesucht. Anfang vergangenen Jahres hatte ihn das Amtsgericht Pirna zu einer Geldstrafe wegen Schwarzfahrens in Höhe von rund 800 Euro einschließlich Verfahrenskosten verurteilt. Diese Summe hatte der 36-Jährige nie abbezahlt. Da er auch nach seiner Festnahme auf der A8 nicht in der Lage war, seine Justizschulden zu begleichen, musste er ersatzweise der Haftanstalt in Bad Reichenhall einen Besuch abstatten. Dieser „Besuch“ wird einen ganzen Monat lang dauern.

Einem gesuchten Steuerhinterzieher hingegen blieb der Gefängnisaufenthalt erspart. Fahnder der Bundespolizei unterzogen ihn nahe der Anschlussstelle Piding einer Kontrolle. Laut Polizeicomputer wurde seit dem Jahr 2012 nach dem Mann gefahndet. Auch er hatte eine Geldstrafe nicht bezahlt. Der 52-jährige Grieche war vom Amtsgericht Stuttgart wegen Steuerhinterziehung zu knapp 700 Euro inklusive Kosten für das Strafverfahren verurteilt worden. Er konnte den Beamten die geforderten knapp 700 Euro aushändigen und durfte daher seine Fahrt Richtung München wieder aufnehmen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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