Bundespolizei schnappt rumänischen Dieb

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Piding - Die Bundespolizei konnte einen rumänischen Dieb aus dem Verkehr ziehen. Er wurde per Haftbefehl gesucht und ihm drohte eine Freiheitsstrafe.

Der Haftbefehl war noch nicht einmal einen Monat alt, als ein gesuchter Dieb im Fahndungsnetz der Bundespolizei hängen geblieben ist. Am Wochenende (17. März) verhafteten die Fahnder auf der Autobahn von Salzburg Richtung Rosenheim einen rumänischen Staatsangehörigen. Der Mann hatte zwei Alternativen: Über 1.000 Euro Geldstrafe oder Haftantritt im Gefängnis.

Nahe Piding unterzogen die Bundespolizisten den Fahrzeugführer eines Pkw mit rumänischer Zulassung einer Kontrolle. Der 37-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, dennoch musste er den Beamten ins Bundespolizeirevier nach Bad Reichenhall folgen. Wie sich mithilfe des Polizeicomputers herausstellte, wurde er seit knapp vier Wochen von der Münchner Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl gesucht.

Dem Rumänen drohte wegen eines Diebstahls in einem besonders schweren Fall eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Monaten. Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von rund 1.300 Euro einschließlich Verfahrenskosten begleichen konnte, entging er dem vorgesehenen Gefängnisaufenthalt. Die Bundespolizei nahm den geforderten Betrag für die Justizkasse entgegen, bevor sie die Weiterfahrt gestattete.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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